Platz 5 für Luca Britten bei U23 EM im Leichtgewichts Einer

Am vergangenen Wochenende (05./06.09.26) fand im polnischen Kruszwica die U23 Europameisterschaft im klassischen Rudern statt. Luca Britten von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine, ging für Deutschland im Leichtgewichts Einer an den Start. Nachdem er wenige Wochen zuvor bei der U23 Weltmeisterschaft in Duisburg einen starken achten Platz belegte, war für die EM eine Platzierung im A […]

Am vergangenen Wochenende (05./06.09.26) fand im polnischen Kruszwica die U23 Europameisterschaft im klassischen Rudern statt. Luca Britten von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine, ging für Deutschland im Leichtgewichts Einer an den Start. Nachdem er wenige Wochen zuvor bei der U23 Weltmeisterschaft in Duisburg einen starken achten Platz belegte, war für die EM eine Platzierung im A Finale, also unter den Top sechs, ein ganz klares Ziel. Die Wettervorhersage ließ schwierige Wasserbedingungen erwarten, denn starker Wind mit Böen bis zu 50 km/h und Regen setzten bereits am Vorlauftag ein. Kurz nach Start der Regatta musste der Wettkampfmodus angepasst werden, da der starke Seitenwind die Startanlage beschädigt hatte. Anstatt dem klassischen Ausscheidungsmodus, in dem sechs Boote nebeneinander zeitgleich starten und versuchen schnellst möglich das Ziel nach 2.000 Metern zu erreichen, wurden stattdessen Time-Trials ausgefahren. Hierbei starten alle Boote nacheinander mit einem Abstand von einer Minute. Am Ende entscheidet eine Rangliste darüber, wer am Finaltag die Chance hat, um die Medaillen zu kämpfen. Nach einem starken Rennen unter äußerst schwierigen Bedingungen erruderte Luca Britten am Ende die fünft schnellste Zeit und konnte sich somit für das A Finale am nächsten Tag qualifizieren.

Am Sonntag konnte Luca zu Beginn seines Finalrennens lange im vorderen Feld mitrudern und hielt sogar den U23 Vieze Weltmeister aus Griechenland hinter sich. Über die Streckenhälfte nahm der Seitenwind deutlich zu, womit auch die Konkurrenz sichtlich zu kämpfen hatte. Luca ruderte um die Bronzemedaille, musste sich dann auf der Ziellinie aber leider der Konkurrenz aus Lettland und Griechenland geschlagen geben. Gold ging an den Italiener Luca Borgonovo, dicht gefolgt von Dominik Syposz, der für Polen die Silbermedaille gewann. Für Luca geht mit einem deutschen Meistertitel und einem starken fünften Platz auf der U23 Europameisterschaft in Kruszwica eine lange und erfolgreiche Saison zu Ende. Jetzt heißt es für ihn, neue Kraft über Winter sammeln und nächste Saison noch einmal im U23 Bereich angreifen.