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+++ INFO +++ Unsere Studies waren am vergangenen Wochenende sehr erfolgreich. Bei den Hochschulmeisterschaften in Krefeld erzielten sie 5 x „GOLD“: 1x Einer 2x Doppelzweier (2x) 1x Doppelvierer (4x-) 1x Doppelachter (8x+) Wir gratulieren unseren frisch gebackenen Deutschen Meistern. +++ +++
Pressemittteilung SRG DJM Sechs Medaillen für die SRG Undine bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Mit einem deutschen Meistertitel sowie insgesamt sechs Medaillen kehrte die SRG Undine von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Altersklassen U17, U19 und U23 in Krefeld zurück. Trotz extremer Temperaturen und eines kurzfristig angepassten Wettkampfmodus präsentierten sich die Saarbrücker Athletinnen und Athleten in […]
Sechs Medaillen für die SRG Undine bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
Mit einem deutschen Meistertitel sowie insgesamt sechs Medaillen kehrte die SRG Undine von den Deutschen
Jahrgangsmeisterschaften der Altersklassen U17, U19 und U23 in Krefeld zurück.
Trotz extremer Temperaturen und eines kurzfristig angepassten Wettkampfmodus
präsentierten sich die Saarbrücker Athletinnen und Athleten in hervorragender Form und
erzielten zahlreiche starke Platzierungen.
Aufgrund der anhaltenden Hitze wurde der Regattaplan kurzfristig geändert. Hoffnungsläufe,
Bahnverteilungsrennen sowie sämtliche B-Finals der Juniorinnen und Junioren entfielen.
Dadurch kam den Vorläufen eine entscheidende Bedeutung zu, denn sie entschieden unmittelbar
über den Einzug in die nächste Runde.
Für Carl Wolff, der im Junioren-Doppelzweier B gemeinsam mit seinem Partner Moritz aus
Trier an den Start ging, reichte es im Vorlauf weder über die Platzierung noch über die Zeit für
den Einzug ins Halbfinale. Damit war der Wettbewerb für das Duo vorzeitig beendet. Das gleiche
Schicksal ereilte Tamino Fiedler und Elias Scherzinger im Leichtgewichts-Junioren
Doppelzweier B die ebenfalls bereits nach dem Vorlauf ausschieden.
Bei den A-Juniorinnen zeigte Anneke Ihmann im Leichtgewichts-Juniorinnen-Einer eine
starke Leistung. Mit einem beherzten Rennen sicherte sie sich die Silbermedaille und damit den
deutschen Vizemeistertitel. Gemeinsam mit Livia Wolff ging sie außerdem im Leichtgewichts
Doppelvierer an den Start. Die Renngemeinschaft überzeugte auch hier und gewann die
Bronzemedaille.
In der Altersklasse der A-Junioren vertraten Fabrice Rhein, Fritz Mönch und Jason Grün die
Farben der SRG Undine. Jason startete im Vierer mit Steuermann und qualifizierte sich für das
B-Finale, das aufgrund der Wetterbedingungen jedoch nicht mehr ausgetragen wurde. Fabrice
und Fritz konnten sich im Doppelzweier für das Halbfinale qualifizieren, verpassten dort mit Rang
vier jedoch den Finaleinzug und wurden dem ebenfalls abgesagten B-Finale zugeordnet.
Im Doppelvierer gelang der Sprung ins A-Finale. In einem leistungsstarken Teilnehmerfeld
belegte die Mannschaft einen guten fünften Platz.
Besonders erfolgreich verliefen die Titelkämpfe für die U23-Athleten der SRG Undine.
Hannes Ihmann, Luca Britten, Emil Beck, Max Baumann und Lars Kirchen sammelten
zahlreiche Spitzenplatzierungen.
Emil überzeugte gemeinsam mit seinem Partner Finn aus Limburg bereits im Vorlauf des
Männer-Zweier ohne mit einem beeindruckenden Sieg. Im Finale bestätigte das Duo seine Form
und gewann die Bronzemedaille. Lars sicherte sich im Leichtgewichts-Doppelzweier
ebenfalls Bronze. Gemeinsam mit Luca legte er im Leichtgewichts-Doppelvierer nach und
gewann die Silbermedaille. Hannes verpasste im Leichtgewichts-Einer sowie im
Lichtgewichts-Achter jeweils nur knapp einen Medaillenrang und belegte zweimal den vierten
Platz. Max und Emil gingen außerdem im Männer-Achter an den Start. Nach der Qualifikation
für das B-Finale belegte die Mannschaft dort den zweiten Platz. Für den Höhepunkt aus Sicht
der Undine sorgte Luca im Leichtgewichts-Männer-Einer. Als einer der Favoriten angereist,
zeigte er über das gesamte Rennen eine beeindruckende Vorstellung und kam mit den heißen
Bedingungen am besten zurecht. Mit einem souveränen Rennen sicherte er sich den deutschen
Meistertitel und krönte damit seine starke Saison. Gleichzeitig löst Luca mit seinem Erfolg das
Ticket für die U23-Weltmeisterschaft in Duisburg.
Mit insgesamt sechs Medaillen – einem deutschen Meistertitel, zwei Silber- und drei
Bronzemedaillen – sowie zahlreichen Finalteilnahmen unterstrich die Undine ihre
Leistungsstärke bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Krefeld.
Pressemittteilung Heidelberg
Pressemitteilung, 13.05.26 Anneke Ihmann mit starker Leistung bei Int. Regatta München Bei bestem Wetter und hervorragenden Regattabedingungen konnten sich die B- und A Junioren der SRG-Undine am vergangenen Wochenende auf der Internationalen Junio ren-Regatta in München gegen nationale und internationale Konkurrenz in guter Form zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln. U19 mit internationaler Konkurrenz und starken […]
Pressemitteilung, 13.05.26
Anneke Ihmann mit starker Leistung
bei Int. Regatta München
Bei bestem Wetter und hervorragenden Regattabedingungen konnten sich die B- und A
Junioren der SRG-Undine am vergangenen Wochenende auf der Internationalen Junio
ren-Regatta in München gegen nationale und internationale Konkurrenz in guter Form
zeigen und wichtige Erfahrungen sammeln.
U19 mit internationaler Konkurrenz und starken Finalteilnahme
Bei den U19-Juniorinnen und -Junioren wurde zunächst in Vorläufen um die Finalplätze
gekämpft. Dabei qualifizierte sich jeweils nur der Sieger eines Vorlaufes direkt für das A
Finale, während Platz 2 den Einzug ins B-Finale bedeutete.
Besonders überzeugen konnte Anneke Ihmann im Juniorinnen-Einer. Mit einem Vorlauf
sieg sicherte sie sich souverän das Ticket für das A-Finale und belegte dort einen starken
5. Platz gegen hochkarätige Konkurrenz.
Auch Livia Wolff zeigte im Leichtgewichts-Einer der Juniorinnen eine gute Leistung und
erreichte Platz 2. Dank dieser Vorstellung startete sie am Sonntag im ersten gesetzten
Lauf und kam dort auf Rang 5 ins Ziel.
Im Junioren-Einer A verpasste Fritz Mönch den Einzug ins A-Finale denkbar knapp. Le
diglich ein Boot aus Kroatien lag im Vorlauf vor ihm, sodass er sich für das B-Finale qua
lifizierte. Dort belegte er den 4. Platz. Fabrice Rhein und Jason Grün kamen in ihren
Vorläufen auf die Plätze 4 und 3 und schieden damit aus.
Am Sonntag lag der Fokus für Anneke, Fabrice und Fritz auf dem Doppelvierer. Anneke
schaffte mit ihrer Mannschaft durch Platz 3 im Vorlauf erneut den Sprung ins A-Finale
und erreichte dort Rang 6. Das Boot mit Fabrice und Fritz verpasste mit Platz 4 im Vor
lauf knapp das A-Finale und belegte im anschließenden B-Finale ebenfalls Platz 4. Einen
starken Schlusspunkt setzte Jason im Junioren-Einer A: Nach einer guten Leistungsstei
gerung gegenüber dem Vortag ruderte er in seinem Lauf auf einen starken 2. Platz.
In der Altersklasse U17 zeigte Carl Wolff eine konstante Leistung. Gemeinsam mit sei
nem Partner Moritz Jost (Trier) erreichte er am Samstag im Jungen-Doppelzweier B einen
guten 4. Platz. Im Einer belegte Carl Rang 3. Auch die Leichtgewichte Tamino Fiedler
und Elias Scherzinger kämpften sich im Doppelzweier auf Platz 5. Im Doppelvierer mit
Steuermann in Renngemeinschaft mit Trier und Mainz ruderten Tamino, Timo Mickel
und Elias auf Rang 4.
Am Sonntag wurden die Läufe anhand der Samstagsresultate neu gesetzt. Carl und Mo
ritz mussten sich in ihrem Lauf lediglich einem starken Boot aus Kroatien geschlagen
geben und belegten einen hervorragenden 2. Platz. Im Einer erreichte Carl Rang 4. Ta
mino und Elias bestätigten ihre Leistung vom Vortag mit einem weiteren 5. Platz im Dop
pelzweier, ebenso wie der Doppelvierer mit Timo erneut Platz 4 belegte.
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Ansprechpartner:
Pressewartin & Webredaktion
Myriam Rumler
presse@srg-undine.de
Ruderwart Leistungssport:
Antonia Michaels
leistungssport@srg-undine.de
Pressemitteilung Regatta Mannheim
Pressemitteilung Regatta Mannheim
Am vergangenen Wochenende fand die U23-Europameisterschaft der Ruderer im tschechischen Racice statt. Unverhofft und kurzfristig fand sich auch Luca Britten von der Saarbrücker RG Undine im Starterfeld.
Am vergangenen Wochenende fand die U23-Europameisterschaft der Ruderer im tschechischen Racice statt. Unverhofft und kurzfristig fand sich auch Luca Britten von der Saarbrücker RG Undine im Starterfeld, nachdem er zum Tag des Meldeschlusses vom Deutschen Ruderverband die Mitteilung bekam, dass er den deutschen Platz im Leichtgewichts-Einer einnehmen könne. Dementsprechend blieb dem 20-jährigen Studenten und Trainer Diethelm Maxrath nur rund eine Woche Zeit zur Vorbereitung auf den bisherigen Höhepunkt in Luca Brittens Ruderkarriere. Statt Urlaub bekam der gebürtige Saarburger also die Chance auf einen ersten Auftritt auf internationaler Bühne! Die Vorfreude auf den Start im Nationaldress, wog sicher einen Teil der spontanen Vorbereitung auf und Luca Britten ging hochmotiviert in die Veranstaltung in der Tschechischen Republik.
Am vergangenen Samstag stand der Vorlauf gegen drei Gegner an, hier ging es darum, einen der ersten beiden Plätze zu belegen, um den Einzug ins Finale abzusichern und nicht von der „Lucky Loser“-Regel zum Finaleinzug abzuhängen. In diesem Rennen brachte der türkische U23-Weltmeister gleich seinen Favoritenstatus zum Ausdruck. Luca Britten konnte sich den wichtigen zweiten Platz vor dem Schweizer Ruderer sichern, Rang 4 ging an den moldawischen Ruderer.
Bereits einen Tag später dann das Finale: Favoriten waren der U23-Weltmeister aus der Türkei und der WM-Bronzemedaillengewinner aus Italien. Diese beiden führten auch von Beginn an das Feld an. Luca Britten startete gut und wollte versuchen, trotz der wenigen Vorbereitung im großen Finale eine gute Rolle zu spielen. Das gelang ihm zunächst auch und die 500m-Marke wurde auf Platz 3 überquert. Über den Mittelteil des Rennens musste sich der Deutsche aber dann mit dem Griechen auseinandersetzen und letztgenannter konnte dieses Duell zunehmend zu seinen Gunsten entscheiden während an der Spitze die beiden Favoriten um die Goldmedaille kämpften. Auf dem letzten Streckenabschnitt entscheiden sich sowohl der Kampf um Gold wie der Kampf um Bronze jeweils deutlich und die Medaillen gingen in die Türkei (Gold), nach Italien (Silber) und Griechenland (Bronze). Hinter diesen drei Sportlern gab es noch einen Spurt um Rang 4 da der „individuelle neutrale Athlet“ (aus Russland oder Weißrussland) sich an Luca Britten herangekämpft hatte und diesen mit den letzten Schlägen noch abfangen konnte. Luca Britten kam somit in seinem ersten internationalen Finale auf Rang 5, ein Ergebnis, dass sich in Anbetracht der Umstände sicher sehen lassen kann und vor allem für die neue Saison Motivation vermitteln sollte! Der sechste Rang ging dann an den Sportler aus der Schweiz.
Nach diesem internationalen Event ist die weitgehend erfolgreiche Regattasaison 2025 fast an ihrem Ende angekommen. Zum Abschluss des internationalen Regattajahres gehen die Augen der Saarbrücker Ruder-Community noch auf die Weltmeisterschaften in Shanghai (CHN) in der letzten Septemberwoche. Hier wird Paula Gerundt das deutsche Frauen-Team als Ersatzfrau ergänzen.
(msf)
Neben der erfolgreichen Südwestdeutschen Meisterschaft mit 8 Titeln gibt es aus dem Spitzenbereich News: 2 Saarbrücker Sportler wurden vom DRV für seine Nationalmannschaften vorgesehen.
Bei der gemeinsamen Landesmeisterschaft von Rheinland-Pfalz und dem Saarland am vergangenen Wochenende in Trier war eine große Abordnung der Saarbrücker RG Undine vertreten. Die Ruderinnen und Ruderer von der Saar waren an insgesamt 56 Meldungen beteiligt und stellten nach den Gastgebern aus Trier das zweitgrößte Team. Neben der bekannten Vielzahl an Kindern und Junioren gab es in diesem Jahr im Undine-Team aber auch einen größeren Block Senioren und Masters. Allerding musste das Undine-Team auch auf einige Leistungsträger aus der bisherigen Saison verzichten. Somit war das Team etwas kleiner als im vergangenen Jahr und es wurden mit acht Titel etwas weniger Goldmedaillen nach Saarbrücken entführt als im vergangenen Jahr. Trotzdem konnte die Undine sowohl in der Mannschafts- wie der Nachwuchswertung jeweils Rang 2 erreichen. In der Clubwertung musste man in diesem Jahr den Gastgebern aus Trier den Vortritt lassen, in der Nachwuchswertung dem Mainzer RV.
Neben dem quantitativ starken Auftritt mit 34 Sportlerinnen und Sportlern, zeigten sich die Ruderinnen und Ruderer von der Saar auch qualitativ der Konkurrenz aus Rheinland-Pfalz gewachsen und am Ende der Regatta stand die Bilanz bei 8 Gold-, 14 Silber- und 6 Bronzemedaillen. Erfolgreichste Saarbrücker Sportlerin war in diesem Jahr Anneke Ihmann mit sensationellen 5 Goldmedaillen (und einmal Silber) in Juniorinnen-Einer, Juniorinnen-Lgw.-Einer, Juniorinnen-Doppelzweier, Junior-Mixed-Doppelvierer, Frauen-Achter, Juniorinnen-Doppelvierer (Silber). Weitere Goldmedaillengewinner waren:
Neben den Titelgewinnen ging noch 14mal Silber nach Saarbrücken. Hier waren alle Altersklassen bunt gemischt vertreten. Neben den schon oben genannten Sportlerinnen und Sportlern ging Silber an:
Bronze ging sechs Mal nach Saarbrücken, zusätzlich an die oben genannten Sportlerinnen und Sportler gingen dritte Plätze an:
Ein bemerkenswerter vierter Platz ging an Jule Enninghorst und Clara Rubeck die der Studierendengruppe an der Undine entstammen und erst im vergangenen Jahr mit dem Rudern begonnen haben und sich nun im Frauen-Doppelzweier ins Finale der Südwestdeutschen Meisterschaft vorarbeiten konnten.
Bei der parallel zur Südwestdeutschen Meisterschaft ausgetragenen Trierer Herbstregatta konnten sich Anneke Ihmann (Mixed-Doppelzweier in Renngemeinschaft) und Andreas Hochbruck (Masters Einer) Siege sichern.
Nach dieser gelungenen Südwestdeutschen Meisterschaft ist die weitgehend erfolgreiche Regattasaison 2025 fast an ihrem Ende angekommen. Die Junioren und Senioren aus der Trainingsgruppe von Landestrainer Diethelm Maxrath werden nun den Blick auf die Saison 2026 werfen. Für die Nachwuchssportler aus der Trainingsgruppe der Jugendtrainer Impraim und Emir Impis gibt es im Oktober noch den „Ländervergleichskampf“ der südwestdeutschen Landesruderverbände.
Vorher jedoch gehen die Augen der Saarbrücker Ruder-Community auf zwei internationale Events: zunächst die U23-Europameisterschaften am kommenden Wochenende in Racice (CZE). Zu diesem Event wurde kurzfristig in der letzten Woche Luca Britten nominiert. Er wird hier sein internationales Debut im Leichtgewichts-Einer geben. Drei Wochen später (21.-28.09.) dann die Weltmeisterschaften in Shanghai (CHN), hier wird Paula Gerundt das deutsche Frauen-Team als Ersatzfrau ergänzen.
(msf)
Am vergangenen Wochenende fand die sogenannte „Triple Meisterschaft“ der deutschen Ruderer auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Gemeinsam wurden die Titel in den Mittel-/Großbooten, bei den Studierenden und bei den Masters (Altersklassen >27 Jahre) vergeben.
Am vergangenen Wochenende fand die sogenannte „Triple Meisterschaft“ der deutschen Ruderer auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Gemeinsam wurden die Titel in den Mittel-/Großbooten, bei den Studierenden und bei den Masters (Altersklassen >27 Jahre) vergeben. In allen drei Meisterschaften waren Ruderer aus Saarbrücken vertreten und konnten so die Breite des Rudersports in Saarbrücken unter Beweis stellen. Bei allen drei Meisterschaften konnte Medaillen und sogar ein deutscher Meistertitel gewonnen werden.
Seinen ersten deutschen Meistertitel konnte Emil Beck gewinnen. Gemeinsam mit Yannick Kiwitt (Dortmund), Simon Haible (Treis-Karden) konnte der Ruderer von der Saarbrücker RG Undine nach dem Sieg im Vorlauf auch das Finale bestimmen und mit rund einer Länge Vorsprung zur Goldmedaille fahren. Neben den Medaillen gab es für die Crew den traditionsreichen „Walter-Wülfing-Gedächtnispreis“ des Deutschen Ruderverbandes, einen Ehrenpreis für den Männer-Vierer bei den Deutschen Meisterschaften.
Neben der Goldmedaille konnten bei den Mittel-/Großbootmeisterschaften noch zwei Silbermedaillen eingefahren werden: Luca Britten und Dylan Hild kamen im Leichtgewichts-Vierer (in Renngemeinschaft) und im Leichtgewichts-Doppelzweier jeweils als Zweite ins Ziel. Im Leichtgewichts-Doppelzweier war noch eine weitere Crew der Saarbrücker RG Undine am Start. Lars Kirchen und Fritz Mönch blieb aber der „undankbare“ vierte Platz. Für beide leider ein Déjà-vu nach vierten Plätzen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vor zwei Wochen. Ebenfalls ein Déjà-vu gab es für Luca Britten, der wie schon so oft in dieser Saison und an diesem Wochenende, auch in den Rennen der Studierenden für die HTW des Saarlandes zur Silbermedaille im Leichtgewichts-Einer ruderte. Im Einer war für die Universitär des Saarlandes Lukas Abelt am Start. Eine weitere Silbermedaille errang der Mixed-Vierer der Universität des Saarlandes mit Antonia Michaels, Monika Bundschu, Hannes Ihmann und Emil Beck. Bei den Deutschen Meisterschaften der Masters gab es eine weitere Silbermedaille für die Saarbrücker RG Undine, hier konnte Andreas Hochbruck im Masters A Einer (Mindestalter 27 Jahre) Silber errudern.
Bei den Meisterschaften der Studierenden gibt es traditionell noch weitere Leistungsklassen unter den Meisterschafstrennen, hier konnten Raven Beutner und Philipp Dewald im „Challenge“ Doppelzweier das A-Finale gewinnen und im Einer derselben Kategorie fuhr Raven Beutner auf den zweiten Rang und Philipp Dewald auf Rang 4 im B-Finale. Ebenfalls im A-Finale des „Challenge“ Doppelzweiers standen Mostafa Abdelgawad und Finn Lambert, diese Crew kam auf Rang 5 ins Ziel. Bei den Frauen belegte der Doppelzweier mit Clara Rubeck und Jule Enninghorst Rang 4 im A-Finale. In der stark besetzten „Novice“-Kategorie kam der Mixed-Gig-Vierer mit Clara Rubeck, Jule Enninghorst, Tim Bauerschmidt, Mostafa Abdelgawad und Bardia Walizadeh (Steuermann) ins Finale C um die Plätze 13-18 und konnte dieses Rennen gewinnen.
Bei den Hochschulmeisterschaften waren Antonia Michaels und Monika Bundschu neben ihrem Auftritt im Mixed-Doppelvierer noch im Doppelzweier und im Zweier-ohne am Start. In beiden Rennen schafften es die Studentinnen der Universitär des Saarlandes ins A-Finale, verpassten die Medaillen aber als jeweils Vierte knapp.
Die „Triple Meisterschaft“ zeigte noch einmal deutlich die Breite des Ruderangebots in Saarbrücken. Nun steht aber für die Regattaruderer die wohlverdiente Sommerpause an.
(msf)
Am vergangenen Wochenende feierte Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine ihre Premiere auf dem „Göttersee“, dem Rotsee, in Luzern.
Am vergangenen Wochenende feierte Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine ihre Premiere auf dem „Göttersee“, dem Rotsee, in Luzern. Die Saarbrücker Studentin war dort beim Weltcup-Abschluss mit ihren Teamkolleginnen im Frauen Achter am Start und konnte eines der besten deutschen Achter-Ergebnisse der letzten Jahre erreichen.
Allerdings begann das Regattawochenende mit Problemen in der deutschen Crew, denn es musste Tabea Kuhnert (Magdeburg) aus gesundheitlichen Gründen ersetzt werden. Das Bahnverteilungsrennen am Freitag wurde sicher auch dadurch negativ beeinflusst, denn hier tat sich das deutsche Boot schwer und kam deutlich mit mehr als 15 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen aus Rumänien über die Ziellinie. Auch die Plätze zwei und drei, belegt durch USA und Australien, schienen in weiter Ferne.
Zum Finale konnte die deutsche Mannschaft dann wieder mit Tabea Kuhnert an den Start gehen und hier entwickelte sich ein spannendes Rennen um die Medaillen, in das lediglich die Crew aus China nicht eingreifen konnte. Aber selbst die Polinnen, die im Bahnverteilungsrennen hinter Paula Gerundt & Co. ins Ziel kamen, versuchten es mit einem mutigen Rennauftakt, so dass das deutsche Boot nach 500m zunächst auf Rang fünf lag. An der Spitze des Rennens zeigten die Rumäninnen ihr Klasse und konnten die Verfolgerinnen aus den USA von Beginn an distanzieren. Australien und Deutschland lieferten sich über die Streckenmitte immer deutlicher ein Duell um Rang 3, nachdem die Polinnen zunehmend zurückfielen. Die Australierinnen konnten sich bis zur 1500m-Marke ein kleines Polster von 2 Sekunden auf das deutsche Boot aufbauen, aber auf dem letzten 500m setzte die deutsche Mannschaft alles dran, dieses Polster aufzuholen und so fuhr das deutsche Team die schnellsten letzten 500m aller Boote und die Australierinnen hatte hier Mühe gegenzuhalten. Im Ziel dann ein Photofinish, der deutsche Bugball kam nur Zentimeter nach dem australischen Bugball über die Ziellinie. Die Crew aus „Down Under“ konnte lediglich 0,08 Sekunden Rückstand vor dem deutschen Boot ins Ziel retten! An der Spitze des Feldes zeigten die Rumäninnen ihre Dominanz und konnten die US-Amerikanerinnen um 1,8 Sekunden schlagen. Nach Australien und Deutschland kamen die Polinnen als fünfte und die Chinesinnen als sechste ins Ziel. Hier das Ergebnis:
Das Finale in Luzern bescherte der deutschen Crew eines der besten internationalen Ergebnisse der letzten Jahre, so nah kam man dem Podium schon lange nicht mehr. Ebenso war das Luzern-Finale nach dem Weltcup in Varese das zweite knappe Finish der deutschen Crew. Im Gegensatz zu Varese, als man Italien um 0,01 Sekunden von Rang vier verdrängen konnte, aber nun mit dem unglücklichen Ausgang für das deutsche Boot. Nichtsdestotrotz bekam das deutsche Boot von Seiten der Trainer eine aufsteigende Tendenz bescheinigt und nun gilt es weiterzuarbeiten und die recht lange Zeit bis zur WM in Shanghai Ende September zu nutzen, um dann im wahrscheinlich noch etwas größeren Starterfeld erfolgreich bestehen zu können.
Als Zwischenschritt bis dahin, ist Paula Gerundt noch für die „World University Games“ nominiert. Diese finden Ende Juli im Ruhrgebiet statt, Rudern wird auf der Wedau-Regattabahn in Duisburg ausgetragen.
Ebenfalls am vergangenen Wochenende waren Paul Hebenthal und Ben Friemel in der jüngsten Altersklasse bei den U15 im Einsatz. Die beiden jungen Sportler vertraten den Landesruderverband Südwest, den gemeinsamen Landesruderverband des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz, beim Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern in München im Leichtgewichts-Doppelzweier. Hier konnten die beiden am Freitag auf der 3000m-Langstrecke einen 13. Platz im Feld der 21 Doppelzweier aus allen Landesruderverbänden erzielen.
Am kommenden Wochenende steht dann als Abschluss von fünf Regattawochenenden am Stück noch die „Triple Meisterschaft“ in den Großbooten bzw. der Masters und Studierenden in Krefeld statt. Hier werden aus Saarbrücken bei allen drei Events noch einmal Athletinnen und Athleten an den Start gehen, bevor dann die wohlverdiente Sommerpause ansteht.
(msf)