Am vergangenen Wochenende fand die sogenannte „Triple Meisterschaft“ der deutschen Ruderer auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Gemeinsam wurden die Titel in den Mittel-/Großbooten, bei den Studierenden und bei den Masters (Altersklassen >27 Jahre) vergeben.
Am vergangenen Wochenende fand die sogenannte „Triple Meisterschaft“ der deutschen Ruderer auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Gemeinsam wurden die Titel in den Mittel-/Großbooten, bei den Studierenden und bei den Masters (Altersklassen >27 Jahre) vergeben. In allen drei Meisterschaften waren Ruderer aus Saarbrücken vertreten und konnten so die Breite des Rudersports in Saarbrücken unter Beweis stellen. Bei allen drei Meisterschaften konnte Medaillen und sogar ein deutscher Meistertitel gewonnen werden.
Seinen ersten deutschen Meistertitel konnte Emil Beck gewinnen. Gemeinsam mit Yannick Kiwitt (Dortmund), Simon Haible (Treis-Karden) konnte der Ruderer von der Saarbrücker RG Undine nach dem Sieg im Vorlauf auch das Finale bestimmen und mit rund einer Länge Vorsprung zur Goldmedaille fahren. Neben den Medaillen gab es für die Crew den traditionsreichen „Walter-Wülfing-Gedächtnispreis“ des Deutschen Ruderverbandes, einen Ehrenpreis für den Männer-Vierer bei den Deutschen Meisterschaften.
Neben der Goldmedaille konnten bei den Mittel-/Großbootmeisterschaften noch zwei Silbermedaillen eingefahren werden: Luca Britten und Dylan Hild kamen im Leichtgewichts-Vierer (in Renngemeinschaft) und im Leichtgewichts-Doppelzweier jeweils als Zweite ins Ziel. Im Leichtgewichts-Doppelzweier war noch eine weitere Crew der Saarbrücker RG Undine am Start. Lars Kirchen und Fritz Mönch blieb aber der „undankbare“ vierte Platz. Für beide leider ein Déjà-vu nach vierten Plätzen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vor zwei Wochen. Ebenfalls ein Déjà-vu gab es für Luca Britten, der wie schon so oft in dieser Saison und an diesem Wochenende, auch in den Rennen der Studierenden für die HTW des Saarlandes zur Silbermedaille im Leichtgewichts-Einer ruderte. Im Einer war für die Universitär des Saarlandes Lukas Abelt am Start. Eine weitere Silbermedaille errang der Mixed-Vierer der Universität des Saarlandes mit Antonia Michaels, Monika Bundschu, Hannes Ihmann und Emil Beck. Bei den Deutschen Meisterschaften der Masters gab es eine weitere Silbermedaille für die Saarbrücker RG Undine, hier konnte Andreas Hochbruck im Masters A Einer (Mindestalter 27 Jahre) Silber errudern.
Bei den Meisterschaften der Studierenden gibt es traditionell noch weitere Leistungsklassen unter den Meisterschafstrennen, hier konnten Raven Beutner und Philipp Dewald im „Challenge“ Doppelzweier das A-Finale gewinnen und im Einer derselben Kategorie fuhr Raven Beutner auf den zweiten Rang und Philipp Dewald auf Rang 4 im B-Finale. Ebenfalls im A-Finale des „Challenge“ Doppelzweiers standen Mostafa Abdelgawad und Finn Lambert, diese Crew kam auf Rang 5 ins Ziel. Bei den Frauen belegte der Doppelzweier mit Clara Rubeck und Jule Enninghorst Rang 4 im A-Finale. In der stark besetzten „Novice“-Kategorie kam der Mixed-Gig-Vierer mit Clara Rubeck, Jule Enninghorst, Tim Bauerschmidt, Mostafa Abdelgawad und Bardia Walizadeh (Steuermann) ins Finale C um die Plätze 13-18 und konnte dieses Rennen gewinnen.
Bei den Hochschulmeisterschaften waren Antonia Michaels und Monika Bundschu neben ihrem Auftritt im Mixed-Doppelvierer noch im Doppelzweier und im Zweier-ohne am Start. In beiden Rennen schafften es die Studentinnen der Universitär des Saarlandes ins A-Finale, verpassten die Medaillen aber als jeweils Vierte knapp.
Die „Triple Meisterschaft“ zeigte noch einmal deutlich die Breite des Ruderangebots in Saarbrücken. Nun steht aber für die Regattaruderer die wohlverdiente Sommerpause an.
(msf)
Das vergangene Wochenende war nicht nur klimatisch heiß, sondern auf dem Fühlinger See in Köln gingen auch heiße Ruderrennen über die Regattastrecke, denn es standen die Deutsche Jahrgangsmeisterschaften der U23/ U19/ U17 an.
Das vergangene Wochenende war nicht nur klimatisch heiß, sondern auf dem Fühlinger See in Köln gingen auch heiße Ruderrennen über die Regattastrecke, denn es standen die Deutsche Jahrgangsmeisterschaften der U23/ U19/ U17 an. Mit am Start bei der viertägigen Mega-Veranstaltung war auch eine starke Abordnung der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine, die nach starken Vorleistungen mit großen Ambitionen an den Start ging.
Unter Betreuung von Landestrainer Diethelm Maxrath und Jugendtrainer Impraim Impis waren fünf U23-Sportler, fünf U19 Sportlerinnen und Sportler und vier U17 Sportlerinnen und Sportler aus Saarbrücken am Start. Die Vorentscheidungen am Donnerstag und Freitag überstanden alle Crews unbeschadet, so dass es in voller Mannschaftsstärke in die Finals der U23 bzw. die Halbfinals und Finals der U19/ U17 am Wochenende ging. Hier waren am Samstag die U23-Sportler gefordert und hier war aus Saarbrücker Perspektive insbesondere Luca Britten im Focus, denn der 20-jährige HTW-Student hatte im Saisonverlauf mit starken Leistungen Ambitionen auf den Titel im Leichtgewichts-Einer und die Nominierung zur U23-WM angemeldet. Hierfür musste er aber das Finale gegen den zweiten Mitfavoriten Mats Winkels (Düsseldorf) gewinnen und dieser Ruderer erwies sich am Samstag als zu stark für den Saarbrücker. Luca Britten fuhr ein starkes Rennen, aber der Rheinländer erwies sich als stärker und verwies Luca Britten auf den Silberrang. Ebenfalls im Lgw. Einer der U23 unterwegs war Hannes Ihmann, der sich mit einem couragierten Auftritt im B-Finale Platz 8 in der Gesamtabrechnung sicherte. Als drittes U23-Leichtgewicht von der Saar war Lars Kirchen mit einer vielversprechenden Renngemeinschaft im Doppelvierer am Start. Hier zeigte sich jedoch, dass das Luca Britten im Einerrennen Mats Winkels absolut gefordert hatte. Denn der Düsseldorfer konnte als Schlagmann des Bootes mit Lars Kirchen nicht die erhofften Impulse setzen und die Kombination Saarbrücken/ Düsseldorf/ Ulm/ Mühlheim (Ruhr) musste sich mit Platz 4 begnügen. Ebenfalls Platz 4 erruderten Emil Beck und Max Baumann in Renngemeinschaft im Vierer mit Steuermann, nachdem man nach mutigem Start lange im Rennen noch auf Bronze hoffen konnte. Ergänzt um vier weitere Sportler kam das Quartett um Beck und Baumann im Achter auf Rang 5 ins Ziel.
Absolutes Highlight der U19-Finals und der Meisterschaft insgesamt war aus Saarbrücker Sicht sicher der doppelte Titelgewinn von Aurel Russ und Dylan Hild, die zunächst am Sonntag Vormittag in dominanter Manier den Leichtgewichts-Doppelzweier gewinnen konnten. Zum Abschluss der Regatta gab es dann einem wahren Thriller mit den beiden Saarbrückern und ihren Kamerden aus Bad Kreuznach und Geisenheim. Im Leichtgewichts-Doppelvierer konnte diese Renngemeinschaft mit gerade einmal 0,4sec Vorsprung vor einem Boot aus Hannover gewinnen! Ebenfalls in Doppelzweier und Doppelvierer waren die Leichtgewichts-Juniorinnen der Undine unterwegs und gemeinsam konnten Anneke Ihmann, Livia Wolff, Maya Steimer, Antonia Mayer (Düsseldorf) souverän die Silbermedaille im Doppelvierer einfahren. Am Morgen hatte es jedoch im Doppelzweier ein wahres Drama gegeben, denn das mitfavorisierte Boot Anneke Ihmann und Livia Wolff verlor die sicher geglaubte Medaille auf dem letzten Streckenviertel und kam hochenttäuscht und völlig entkräftet auf dem undankbaren vierten Rang ins Ziel. Maya Steimer und Antonia Mayer dagegen konnten ihrer Mitfavoritenrolle gerecht werden und sich die Silbermedaille sichern. Der Fünfte im Quintett der Saar-U19-Skuller war Fritz Mönch der sich im Leichtgewichts-Einer berechtigte Medaillenhoffnungen machte. Im sonntäglichen Finale wurde der Saarbrücker allerdings von den anderen Favoriten mit einem Blitzstart überrascht und im Endspurt dann niedergerungen und musste sich mit knappem Rückstand auf die Medaille mit Rang vier begnügen.
In den Finals der U17 teilte Fabrice Rhein das Schicksal von Fritz Mönch. Ebenfalls nach starken Vorergebnissen in der Saison und souveränen Vorrennen mit Medaillenhoffnungen gestartet, musste der Skuller von der Saar trotz hartem Kampf im Finale der Konkurrenz die Medaillen überlassen und kam ebenfalls enttäuscht auf Rang 4 ins Ziel. In der U17-Klasse waren noch zwei Perspektiv-Crews für die Undine am Start, die sich nach guten Saisonergebnissen ebenfalls einen Start in Köln verdient hatten. Sowohl Frieda Schneider (im Leichtgewichts Einer) wie Jason Grün und Max Beck (im Zweier-ohne) erreichten jeweils das B-Finale und konnten sich hier die Gesamtränge 10 (Frieda Schneider) bzw. 11 (Max Beck/ Jason Grün) sichern.
In der Gesamtbilanz der Saarbrücker RG Undine standen am Ende der Jahrgangsmeisterschaften 11 A-Finalteilnahmen (bei 14 Starts), fünf Boote mit Medaillen (2xGold, 3xSilber) und ebenso viele mit Platz vier. In der Gesamtschau eine eindrucksvolle Breite der Saarbrücker Mannschaft, auch wenn vierte Plätze natürlich eben undankbare Plätze sind und sich die betreffenden Sportlerinnen und Sportler trotz starker Leistungen hier lieber mit Medaillen gesehen hätten (hier das Gesamtergebnis als Download).
Mit der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft ist die heiße Phase der Ruder-Saison noch bei weitem nicht beendet! Am kommenden Wochenende steht für die jüngsten Wettkampf-Ruderer der Saisonhöhepunkt an: Paul Hebenthal und Ben Friemel werden den Landesruderverband Südwest beim Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern in München vertreten. Für Paula Gerundt geht’s auf internationaler Ebene zum Weltcup nach Luzern (SUI). Hier wird sie wieder im deutschen Frauen-Achter antreten.
(msf)
Die Saarbrücker Vertretung bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften konnte zwei Plätze in den A-Finals errudern. Allen voran Paula Gerundt, die sich mit Platz 4 erneut stark präsentierte!
Am vergangenen Wochenende traf sich in Brandenburg die deutsche Ruderelite zu den Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die sowohl Saisonauftakt wie auch zentrale Qualifikationsregatta in einem sind. Insbesondere für die A-Senioren werden hier Weichen im Hinblick auf die Nominierung für die Nationalmannschaft gestellt. Die Ergebnisse der Titelkämpfe fließen gewichtig in die Nominierung der Nationalmannschaft ein, die bis Ende April abgeschlossen sein wird. Dann steht fest, wer den Deutschen Ruderverband (DRV) bei der Europameisterschaft Ende Mai in Plovdiv (POL) vertreten wird.
In dieser Hinsicht kann sich Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine berechtigte Hoffnungen machen, in Ihrem ersten Jahr bei den A-Senioren gleich zur Nationalmannschaft zu gehören. Denn nach ihren starken Leistungen in Leipzig vor 14 Tagen zeigte sie nun mit Partnerin Anna Härtl (Frankfurt) wieder eine Spitzenplatzierung und kam im A-Finale der besten sechs Boote auf Rang 4. Zur Streckenhälfte schnupperte die Saarbrücker/ Frankfurter Combo mit Rang drei sogar an der Bronzemedaille, jedoch schob sich auf der zweiten Streckenhälfte noch das Frankfurter Vereinsboot Labonde/ Wollenhaupt an Gerundt/ Härtl vorbei. Über Ostern steht die Selektion des Frauen-Riemen-Teams in Berlin an. Hier darf man gespannt sein, zu welcher Einschätzung die Bundestrainer für Paula Gerundt im Hinblick auf die EM kommen.
Ebenfalls in A-Finale der besten sechs zog Luca Britten im Leichtgewichts-Einer ein. Hier war es vor allem ein Ausrufezeichen, dass er als Sportler der U23-Nachwuchsklasse das Medaillenfinale erreichte. In diesem Finale hatte er jedoch zu Beginn mit Wind und Welle zu kämpfen, so dass er sich mit Rang 6 und Rang 3 der inoffiziellen U23-Wertung zufriedengeben musste. In Anbetracht der Tatsache, dass es für die U23-Weltmeisterschaften nur drei Startplätze für Leichtgewichte gibt, ist das Brandenburg-Ergebnis eine sehr gute Visitenkarte für den Saarbrücker Sportler.
Mit anderer Zielstellung als Paula Gerundt und Luca Britten waren die übrigen Saarbrücker Starter nach Brandenburg gereist. Für Lars Kirchen (ebenfalls Leichtgewichts-Einer) und Emil Beck/ Max Baumann (Männer-Zweier) ging es als Aufsteiger aus der Junior-Klasse darum, erst einmal Rennpraxis zu sammeln und eine Standortbestimmung in der Senior-Klasse vorzunehmen bzw. für Max Baumann ging es überhaupt darum seine erste Regatta zu fahren. Das alles gelang achtbar: Lars Kirchen konnte sich letztendlich im C-Finale auf Platz 5 (insgesamt Platz 16) einsortieren. Der Zweier Beck/ Baumann gewann das E-Finale und belegte so Gesamtplatz 25.
HIER ist das Gesamtergebnis der Kleinboot-DM verlinkt.
Wie geschildert, steht nun bei Paula Gerundt eine wichtige Weichenstellung für die internationale Bühne an. Die U23-Sportler werden sich wieder dem Training zuwenden, hier stehen die nächsten Regatten erst im Mai an. Am Wochenende nach Ostern werden dann aber noch die Saarbrücker Nachwuchsruderer in den Altersklasse U19/ U17/ U15 die Regattasaison in Mannheim eröffnen.
(msf)
Mit sechs Medaillen, darunter zwei goldenen, kehrten die Saarbrücker U23/ U19/ U17 Ruderer von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2024 aus Essen an die Saar zurück! Insgesamt standen die Starter von der Saarbrücker RG Undine in 15 Medaillenfinals. Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler!
Am vergangenen Wochenende fand mit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U17/ U19/ U23 der nationale Höhepunkt der Rudersaison für die Nachwuchsklassen statt. Mit einer großen Gruppe von insgesamt 20 Sportlerinnen und Sportlern und 20 Starts in verschiedenen Bootsklassen waren auch die Ruderer der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine mittendrin im Geschehen. Nach intensiven vier Regattatagen auf dem Essener Baldeneysee konnten die Saarbrücker am Ende auf eine stolze Bilanz schauen: 15mal wurde das A-Finale erreicht und sechsmal gab es Medaillen zu bejubeln. Darunter zum ersten Mal seit 2017 auch wieder Goldmedaillen in den Juniorklassen! Eine Goldmedaille gewann Maya Steimer als Teil einer Renngemeinschaft (aus Koblenz/ Essen/ Limburg) im Leichtgewichts Juniorinnen A Doppelvierer und Titel Nummer 2 ging an Fritz Mönch und Jasper Weber (Bad Kreuznach) im Leichtgewichts Junior B Doppelzweier. Beide Goldcrews waren als ungeschlagene Favoriten in ihre Finals gestartet und konnten dieser Rolle auch gerecht werden und mit jeweils über einer Länge Vorsprung zum Sieg fahren!
Neben den beiden Goldmedaillen gingen noch zweimal Silber und zweimal Bronze an die Saar. Silber gab es in Vierern für Emil Beck (Junior Vierer-mit in Renngemeinschaft) und Luca Britten (U23 Leichtgewichts Doppelvierer in Renngemeinschaft). Beide Crews behielten nach etwas zurückhaltenden Starts in spannenden Rennen die Nerven und konnten auf dem letzten Teilstück die Konkurrenten um die Silbermedaille auf Distanz bringen, ohne aber die führenden Crews noch einmal in Bedrängnis zu bringen.
Bronzemedaillen gewannen Paula Gerundt im U23 Achter und Aurel Russ/ Dylan Hild im Leichtgewichts Junior Doppelvierer. Hier gab es für Paula Gerundt ein wahres Herzschlagfinale um Bronze, das die Crew um die Saarbrückerin mit 4/10sec Vorsprung vor Rang 4 für sich entscheiden konnte. Der Doppelvierer mit Russ und Hild erlebte das Gegenteil und fuhr ein einsames Rennen zu Bronze. Herzlichen Glückwunsch an die sieben Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner von der Saarbrücker RG Undine!
Neben den Medaillen kamen Saarbrücker Ruderinnen und Ruderer noch viermal auf Rang vier ins Ziel wobei diese Ränge alles andere als die berüchtigte „Holzmedaille“ waren, sondern für drei der vier Crews sicher das beste Rennen der Saison darstellten. Rang 4 erreichten:
Auch für die weiteren Finalplatzierungen gilt überwiegend, dass die Mannschaften ihre Saisonziele erreichten und ihren Gegnern starke Rennen boten. Die übrigen Finalisten waren:
Neben den A-Finalisten gab es mit Marlene Erdkönig (3. und damit Gesamtrang 9 im Juniorinnen A Einer) und Fabrice Rhein (1. und damit Gesamtrang 7 im Junior B Einer) zwei starke Ergebnisse in den B-Finals. Heidi Lesch, Hannes Ihmann und Johanna Schell (im Vierer) mussten sich leider nach harten Rennen in den Hoffnungsläufen in der Vorrunde verabschieden.
Mit 15 A-Finalteilnahmen und sechs Medaillen konnten die Saarbrücker Nachwuchsruderer die Aufwärtstendenz der letzten Jahre bestätigen und insbesondere mit der Breite der Mannschaftsleistung ein Ausrufezeichen setzen. Alle Ergebnisse finden Sie HIER.
Nach der DM steht für das Gros der Trainingsgruppe von Landestrainer Diethelm Maxrath nun etwas „durchschnaufen“ an. Ganz vorbei ist die Saison aber noch nicht. Zum einen steht für U23 Sportlerin Paula Gerundt noch eine Kleinbootüberprüfung im Rahmen der Selektion zur U23-Nationalmannschaft an und bereits am kommenden Wochenende geht es für die jüngsten Regattaruderer der U15 Klasse zu ihrem Saisonhöhepunkt, dem Bundeswettbewerb (einem Vergleichskampf der Bundesländer) in Berlin.
(msf)
Paula Gerundt hat sich am vergangenen Wochenende das Ticket für die U23-Weltmeisterschaften und den DM-Titel im Vierer mit Steuerfrau gesichert.
Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine hat nach einer „Achterbahnsaison“ doch noch ihr großes Ziel für das Jahr 2022 erreicht und sich am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 ihren ersten nationalen Titel und zugleich auch das Ticket für die U23-Weltmeisterschaften gesichert.
Nach Doppelbelastung durch das Abitur und einem gesundheitsbedingt schwierigen Frühjahr, inklusive Krankheitsausfall beim Langstreckentest und der deutschen Kleinbootmeisterschaft, war das 19-jährige Talent rechtzeitig wieder in Form gekommen, um im Auswahlverfahren zur U23-Nationalmannschaft noch genügend Punkte für die Nominierung zu den Weltmeisterschaften zu sammeln. Schlusspunkt dieses Auswahlprozesses waren die deutschen U23-Meisterschaften bei denen Paula Gerundt im Vierer mit Steuerfrau und im Achter an den Start ging. Hier war insbesondere der Vierer von Bedeutung, denn hier rechnete sich die Crew um Paula Gerundt realistische Chancen auf den Titelgewinn aus, wohingegen der Achter der nominell „zweite“ U23-Achter des Deutschen Ruderverbandes war. Im Vierer stellte die Crew um Paula Gerundt dann auch mit einem souveränen Auftritt im Bahnverteilungsrennen am Freitag ihre Favoritenstellung unter Beweis und im Finale ließen dann Paula Gerundt, Emilia Fritz (Passau), Lene Mührs (Kettwig), Andra Aumann (Dortmund) und Steuerfrau Magdalena Hallay (Düsseldorf) nichts anbrennen und sicherten sich trotz energischem Endspurt ihrer Gegnerinnen souverän den Titel. Nach mehreren Silber- und Bronzemedaillen seit der Junior B-Klasse das erste DM-Gold für Paula Gerundt.
Im Achterrennen dann der erwartete Ausgang, nach einem etwas schwächeren Start ging die Crew um Paula Gerundt mit etwa einer Länge Rückstand auf das Mittelstück der Strecke und an diesem Abstand änderte sich bis ins Ziel nicht mehr viel. Nach hinten hatte sich die Crew aber auch abgesichert und so gab es mit Silber noch eine zweite Medaille für Paula Gerundt.
Am Tag nach den Meisterschaften gab es dann die frohe Kunde und die erhoffte Nominierung für die U23-Weltmeisterschaften in Varese/Italien (25.-30.07.). Bereits in dieser Woche geht es für Paula Gerundt nach Absolvierung ihrer mündlichen Abiturprüfungen ins Trainingslager, um mit dem dann neu formierten deutschen U23-Achter die Herausforderung der internationalen Titelkämpfe anzugehen. Nach der EM-Teilnahme im letzten Jahr der nächste Schritt voran für den Schützling von Landestrainer Diethelm Maxrath und seit der WM-Teilnahme von Anne Beenken 2016 wieder die erste U23-WM-Teilnahme für Saarbrücker Ruderer. Die Saarbrücker Rudergemeinde gratuliert Paula Gerundt und drückt schon jetzt die Daumen!
HIER das Gesamtergebnis der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.
(msf)
3 Medaillen und 4 weitere A-Finalplätze für Saarbrücker U17 und U19 Ruderer bei den Deutschen Meisterschaften
Am vergangenen Wochenende fand auf dem Fühlinger See in Köln die Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U23/ U19/ U17 der Ruderer statt und nach einer sehr gut verlaufenen Saison reiste eine Gruppe von acht Sportlerinnen und Sportlern der Altersklassen U17 und U19 der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine guten Mutes zu den nationalen Titelkämpfen. Der Optimismus und die harte Arbeit in den Wochen vor den Meisterschaften machte sich bezahlt und nach Abschluss der Regatta standen sieben A-Finalteilnahmen zu Buche aus denen sich drei Bronzemedaillen ergaben.
Als Doppel-Medaillengewinnerinnen stachen Maya Steimer und Marlene Erdkönig in der Klasse der U17 heraus. Die beiden Ruderinnen die erst in diesem Jahr in die U17 Klasse kamen und somit zu den jüngsten Ruderinnen in dieser Klasse gehören, krönten eine starke Saison mit den Bronzemedaillen im Leichtgewichts-Doppelzweier und im Leichtgewichts-Doppelvierer mit Steuerfrau, hier unterstützt von ihrer Vereinskameradin Anna Ksinsik als Steuerfrau und Lena Feth / Ina Arnold vom Mainzer RV.
Die dritte Medaille steuerte Lilli Stieghorst gemeinsam mit Lena-Marie Kirchner (Frankfurter RC) im Leichtgewichts Doppelzweier der Klasse U19 bei. Das Duo hatte sich erst im Laufe der Saison gefunden und konnte auf Anhieb mit Vorlaufsieg und Medaille überzeugen.
Verwehrt wurden die Medaillen den beiden Saarbrückern Julius Rauchenecker und Hannes Ihmann die in ihren Rennen jeweils auf dem „undankbaren“ vierten Rang landeten. Julius Rauchencker lieferte sich gemeinsam mit Partner Linus David (Neuwied) den erwarteten Finalkrimi im Leichtgewichts-Doppelzweier der A-Junioren (U19) und am Ende verpasste man Bronze um 2,7 sec., konnte sich jedoch im Endspurt noch mit 2/100 sec. Vorsprung auf die Fünftplatzierten den vierten Platz sichern. Der Leichtgewichts-Junior A-Achter mit Hannes Ihmann an den Steuerseilen zeigte sich im Finale deutlich kämpferischer und geschlossener als im Bahnverteilungsrennen am Freitag, kam aber trotz beherztem Kampf nicht an die Medaillenränge heran.
Rang 5 im Juniorinnen B-Einer ging nach hervorragenden Rennen an die Deutsche Ergometermeisterin Johanna Schell. Nachdem sie sich stetig im Laufe der Saison verbessert hatte, zeigte Johanna Schell in den Vorentscheidungen souveräne Rennen und mischte im Finale lange im Kampf um die Bronzemedaille mit. An Ende wurde sie zwar noch knapp auf den fünften Rang verdrängt, im Gesamtblick auf die Saison aber eine sehr starke Leistung der 16-jährigen Schülerin.
Aurel Russ hatte mit Partner Philipp Jensen (Koblenz) „die Ehre“ im stärksten Meldefeld der gesamten Regatta unterwegs zu sein, denn es bewarben sich 26 Leichtgewichts Junior B-Doppelzweier um den Meistertitel. Die Saarbrücker/Koblenzer-Kombination nahm den Wettbewerb aber an und zeigte vor allem ein famoses Halbfinale in dem sie sich mit nur wenigen Zehntelsekunde Vorsprung den Platz im A-Finale sicherten. Im A-Finale am Sonntagmorgen blieb für die Crew, die ebenfalls erst im ersten Juniorjahr steht, Platz 6 im A-Finale als Abschluss einer starken Saison.
Ein weiteres neues Gesicht im Team der Undine ist Lea Duttlinger, sie fuhr im Rahmen ihrer ersten deutschen Meisterschaft sehr beherzte Rennen, wurde jedoch im Hoffnungslauf nicht belohnt und das A-Finale blieb ihr verwehrt. Im B-Finale zeigte sich jedoch noch einmal, dass sie sich ihren Platz im Team der Undine verdient hatte und kam nach einem mutigen Rennen mit engem Finalausgang auf Rang vier und damit dem 10. Gesamtplatz ins Ziel.
Mit diesen Ergebnissen einer recht jungen Mannschaft war das Trainerteam um Landestrainer Diethelm Maxrath und den Junior-Trainerinnen Antonia Michaels und Carla Jänicke sehr zufrieden und neben den reinen Zahlen in der Ergebnisliste war auch die Art und Weise wie die Saarbrücker Crews ihre Rennen bestritten sehr beeindruckend!
HIER das Gesamtergebnis der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.
(msf)
Am vergangenen Sonntag fand die 26. Deutsche Ruderergometer Meisterschaft als Online-Veranstaltung statt. Unter den 816 Anmeldungen waren auch vier Nachwuchs-Ruderinnen der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine. Diese kleine Mannschaft präsentierte sich äußerst stark und konnte einen Titel, eine Silbermedaille und zwei Top-10-Plätze einfahren (Gesamtergebnis HIER verlinkt). Den Titel als Deutsche Meisterin konnte sich Johanna Schell in der […]
Am vergangenen Sonntag fand die 26. Deutsche Ruderergometer Meisterschaft als Online-Veranstaltung statt. Unter den 816 Anmeldungen waren auch vier Nachwuchs-Ruderinnen der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine. Diese kleine Mannschaft präsentierte sich äußerst stark und konnte einen Titel, eine Silbermedaille und zwei Top-10-Plätze einfahren (Gesamtergebnis HIER verlinkt).
Den Titel als Deutsche Meisterin konnte sich Johanna Schell in der Juniorinnen B-Klasse errudern, dieses Rennen der U17 war sicher eines der Highlights des Tages. Nachdem in den Vorläufen am Morgen schon neun Sportlerinnen binnen 5sec ins Ziel kamen, konnte für das Finale am Nachmittag Hochspannung erwartet werden und die jungen Sportlerinnen enttäuschten nicht! Nachdem eine Sportlerin aus Hanau einen Blitzstart hinlegte, konnte Johanna Schell zur Streckenhälfte die Führung übernehmen, aber die Konkurrenz ließ nicht locker und auf dem letzten Drittel der 1500m langen virtuellen Strecke übernahm eine Sportlerin aus Essen die Führung. Mit einem gewaltigen Endspurt kam Johanna Schell aber noch einmal zurück und konnte der Konkurrenz quasi auf der Ziellinie noch die Goldmedaille entreißen: 0,4 sec Vorsprung für Johanna Schell auf den Silberrang! Dahinter ebenfalls Drama: nur 0,1 sec hinter der Vizemeisterin die Bronzemedaillengewinnerin und die Viertplatzierte verpasste die Medaillen um 0,2 sec.
Die zweite Saarbrücker Medaille erruderte Anneke Ihmann im Talentecup der Deutschen Ruderjugend im Rennen der 14 jährigen Leichtgewichte. Hier ging es über 1000m und die Saarbrückerin zeigte ein starkes Rennen konstant hohem Tempo. Allerdings hatte sich Greta Amort aus Lübeck das Rennen noch besser aufgeteilt und konnte auf den letzten 200m entscheidend Abstand zwischen sich und die Saarbrücker Verfolgerin bringen.
In derselben Altersklasse wie Johanna Schell, aber bei den Leichtgewichten, waren Marlene Erdkönig und Maya Steimer am Start. Beide konnten sich souverän für das Finale qualifizieren und erreichten dann im Finalrennen jeweils neue persönliche Bestleistungen unterhalb der „Schallmauer“ von 6 Minuten über die 1500m Strecke. Marlene Erdkönig versuchte, in den Medaillenkampf an der Spitze einzugreifen, konnte aber ab der 500m Marke das Tempo der Sitze nicht mitgehen, sie nahm dann ihre eigene Bestzeit ins Visier und konnte diese auch deutlich unterbieten. Maya Steimer ruderte ein sehr konstantes Rennen und schaffte ebenfalls den Sprung unter 6 Minuten Marke. Am Ende kamen beide auf den Plätzen sieben und acht ins Ziel.
Der starke Auftritt der vier jungen Sportlerinnen macht der gesamten Trainingsgruppe von Landestrainer Diethelm Maxrath und Juniorentrainerin Antonia Michaels Mut für die anstehenden Aufgaben. Mit diesem starken Auftritt im Rücken geht die Trainingsgruppe der Saarbrücker RG Undine nun in ein kleines Trainingslager am heimischen Bootshaus, um sich für die nächsten Rennen, die Langstreckenregatten im März, vorzubereiten.
(msf)