Am vergangenen Wochenende feierte Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine ihre Premiere auf dem „Göttersee“, dem Rotsee, in Luzern.
Am vergangenen Wochenende feierte Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine ihre Premiere auf dem „Göttersee“, dem Rotsee, in Luzern. Die Saarbrücker Studentin war dort beim Weltcup-Abschluss mit ihren Teamkolleginnen im Frauen Achter am Start und konnte eines der besten deutschen Achter-Ergebnisse der letzten Jahre erreichen.
Allerdings begann das Regattawochenende mit Problemen in der deutschen Crew, denn es musste Tabea Kuhnert (Magdeburg) aus gesundheitlichen Gründen ersetzt werden. Das Bahnverteilungsrennen am Freitag wurde sicher auch dadurch negativ beeinflusst, denn hier tat sich das deutsche Boot schwer und kam deutlich mit mehr als 15 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen aus Rumänien über die Ziellinie. Auch die Plätze zwei und drei, belegt durch USA und Australien, schienen in weiter Ferne.
Zum Finale konnte die deutsche Mannschaft dann wieder mit Tabea Kuhnert an den Start gehen und hier entwickelte sich ein spannendes Rennen um die Medaillen, in das lediglich die Crew aus China nicht eingreifen konnte. Aber selbst die Polinnen, die im Bahnverteilungsrennen hinter Paula Gerundt & Co. ins Ziel kamen, versuchten es mit einem mutigen Rennauftakt, so dass das deutsche Boot nach 500m zunächst auf Rang fünf lag. An der Spitze des Rennens zeigten die Rumäninnen ihr Klasse und konnten die Verfolgerinnen aus den USA von Beginn an distanzieren. Australien und Deutschland lieferten sich über die Streckenmitte immer deutlicher ein Duell um Rang 3, nachdem die Polinnen zunehmend zurückfielen. Die Australierinnen konnten sich bis zur 1500m-Marke ein kleines Polster von 2 Sekunden auf das deutsche Boot aufbauen, aber auf dem letzten 500m setzte die deutsche Mannschaft alles dran, dieses Polster aufzuholen und so fuhr das deutsche Team die schnellsten letzten 500m aller Boote und die Australierinnen hatte hier Mühe gegenzuhalten. Im Ziel dann ein Photofinish, der deutsche Bugball kam nur Zentimeter nach dem australischen Bugball über die Ziellinie. Die Crew aus „Down Under“ konnte lediglich 0,08 Sekunden Rückstand vor dem deutschen Boot ins Ziel retten! An der Spitze des Feldes zeigten die Rumäninnen ihre Dominanz und konnten die US-Amerikanerinnen um 1,8 Sekunden schlagen. Nach Australien und Deutschland kamen die Polinnen als fünfte und die Chinesinnen als sechste ins Ziel. Hier das Ergebnis:
Das Finale in Luzern bescherte der deutschen Crew eines der besten internationalen Ergebnisse der letzten Jahre, so nah kam man dem Podium schon lange nicht mehr. Ebenso war das Luzern-Finale nach dem Weltcup in Varese das zweite knappe Finish der deutschen Crew. Im Gegensatz zu Varese, als man Italien um 0,01 Sekunden von Rang vier verdrängen konnte, aber nun mit dem unglücklichen Ausgang für das deutsche Boot. Nichtsdestotrotz bekam das deutsche Boot von Seiten der Trainer eine aufsteigende Tendenz bescheinigt und nun gilt es weiterzuarbeiten und die recht lange Zeit bis zur WM in Shanghai Ende September zu nutzen, um dann im wahrscheinlich noch etwas größeren Starterfeld erfolgreich bestehen zu können.
Als Zwischenschritt bis dahin, ist Paula Gerundt noch für die „World University Games“ nominiert. Diese finden Ende Juli im Ruhrgebiet statt, Rudern wird auf der Wedau-Regattabahn in Duisburg ausgetragen.
Ebenfalls am vergangenen Wochenende waren Paul Hebenthal und Ben Friemel in der jüngsten Altersklasse bei den U15 im Einsatz. Die beiden jungen Sportler vertraten den Landesruderverband Südwest, den gemeinsamen Landesruderverband des Saarlandes und von Rheinland-Pfalz, beim Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern in München im Leichtgewichts-Doppelzweier. Hier konnten die beiden am Freitag auf der 3000m-Langstrecke einen 13. Platz im Feld der 21 Doppelzweier aus allen Landesruderverbänden erzielen.
Am kommenden Wochenende steht dann als Abschluss von fünf Regattawochenenden am Stück noch die „Triple Meisterschaft“ in den Großbooten bzw. der Masters und Studierenden in Krefeld statt. Hier werden aus Saarbrücken bei allen drei Events noch einmal Athletinnen und Athleten an den Start gehen, bevor dann die wohlverdiente Sommerpause ansteht.
(msf)
Paula Gerundt ruderte am vergangenen Wochenende mit dem deutschen Frauen-Achter auf Rang vier beim Weltcup in Varese (ITA).
Der erste Ruderweltcup des Jahres brachte für Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine statt einem Start im Zweier die Rückkehr in den deutschen Frauen-Achter, nachdem dort eine Sportlerin verletzungsbedingt ausgefallen war. Am Ort ihres bislang größten Erfolges saß die Saarbrückerin im Bug des deutschen Großbootes. Der gegenüber der Europameisterschaft in Plovdiv neuformierte Achter zeigte auf dem Lago di Varese eine gegenüber der EM verbesserte Leistung. Offensichtlich brachte die Hereinnahme des Zweiers Mührs/Clotten, der bei der EM noch im Zweier antrat, einen Zugewinn an Tempo und letztlich konnten im großen Finale am Sonntag sogar die Bronzemedaillengewinner der EM aus Italien geschlagen werden und das deutsche Team mit der Saarbrückerin rutschte mit Rang 4 näher an die Medaillenplätze heran.
Nachdem das deutsche Boot bereits im Bahnverteilungsrennen am Freitag den Rückstand auf Italien gegenüber der EM verkürzen konnte und das chinesische Boot deutlich hinter sich lassen konnte, wollte die deutsche Crew am Sonntag im Finale um die Weltcup-Medaillen den nächsten Schritt nach vorne machen. Gemeinsam mit Italien ging man das Rennen sehr offensiv an und überquerte auf Rang 3 die 500m Marke, hauchdünn hinter Italien und sogar noch auf Tuchfühlung mit den großen Favoritinnen aus Großbritannien. Auf dem Mittelteil der Strecke schoben sich dann die beiden Übersee-Boote aus Australien und den USA an den Deutschen vorbei, während die Italienerinnen ihrem Anfangstempo Tribut zollen mussten. Auf den letzten 500m entbrannte dann ein harter Kampf zwischen Deutschland und den Gastgeberinnen um Rang vier, den am Ende die Crew von Paula Gerundt um die Winzigkeit von 1/100sec für sich entscheiden konnte. An der Spitze des Rennens lieferten die Britinnen eine weitere Meisterleistung ab und konnten sich vor den US-Amerikanerinnen durchsetzen. Die Australierinnen folgten mit etwas Abstand auf Rang 3, deutlich zurück das Boot aus China.
Gegenüber rudern.de, dem Webportal des Deutschen Ruderverbandes, zeigt sich Bundestrainer Alexander Schmidt nach dem Rennen sehr zufrieden: „Die Mannschaft ist das ganze Rennen über offensiv geblieben und hat mit Selbstvertrauen gerudert. Den bedauerlichen Ausfall von Annabelle Bachmann, die auch in Luzern fehlen wird, und weitere gesundheitliche Probleme haben wir sehr gut kompensiert.“
Mit dem Verweis auf Luzern gab Schmidt auch schon einen Hinweis auf das nächste Ziel: den Weltcup in Luzern der bereits am übernächsten Wochenende auf dem Programm steht. Hier ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit der Rückkehr der rumänischen Olympiasiegerinnen zu rechnen, die nach der „Holzmedaille“ der EM sicher noch eine Rechnung offen haben. In Luzern wird es somit sicher noch einmal einen sehr aussagekräftigen Formtest geben, bevor dann aufgrund der erst spät im Jahr stattfindenden WM ein sehr langer Trainingsblock folgt.
Während für Paula Gerundt nun eine Woche Training für den Weltcup Luzern ansteht, geht es am Mittwoch dieser Woche für die U23- und Junior-Athleten der Saarbrücker RG Undine zu deren nationalem Saisonhöhepunkt: ab Donnerstag finden in Köln auf dem Fühlinger See die Deutschen Jahrgangsmeisterschaft der U17/ U19/ U23 statt. Hier finden am Samstag die Finals der U23 statt und am Sonntag die Finals der U17- und U19-Klassen. Nach erfolgreichen Vorbereitungsregatten rechnen sich die Sportlerinnen und Sportler von Landesstrainer Diethelm Maxrath bei der DM gute Chancen aus.
(msf)
Das erste Highlight der Rudersaison 2025 ist am vergangenen Wochenende im bulgarischen Plovdiv über die Bühne gegangen: vom 29.05. bis 01.06. traf sich dort die europäische Ruderelite, um die kontinentalen Meister zu bestimmen. Mit dabei: Paula Gerundt!
Das erste Highlight der Rudersaison 2025 ist am vergangenen Wochenende im bulgarischen Plovdiv über die Bühne gegangen: vom 29.05. bis 01.06. traf sich dort die europäische Ruderelite, um die kontinentalen Meister zu bestimmen. Seit 2018 war auf diesem Niveau auch wieder eine Athletin aus Saarbrücken vertreten: Paula Gerundt. Die Saarbrücker Sportstudentin vertrat gemeinsam mit Judith Guhse, Tabea Kuhnert, Anna Haertl, Annabelle Bachmann, Paula Hartmann, Nora Peuser und Steuermann Florian Koch den Deutschen Ruderverband (DRV) im Frauen-Achter.
Das Meldefeld des Frauen-Achter war durch Abmeldung des tschechischen Bootes etwas geschrumpft, nichtsdestotrotz gab es in dieser Bootsklasse eines der stärksten Meldefelder der letzten Jahre. Am ersten Tag der EM stand direkt der Vorlauf auf dem Programm, hier ging es nach einem neuen Modus darum, entweder unter die ersten beiden zu kommen oder eine der zwei schnellsten Zeiten der verbleibenden Boots zu fahren, um im Medaillenfinale dabei zu sein. Dies gelang der deutschen Crew souverän währen die Ukraine die Qualifikation für das Finale verpasste. Demnach standen dann neben dem deutschen Boot die Olympiasiegerinnen aus Rumänien, Großbritannien, die Niederlande, Italien und Polen im großen Finale am Sonntag.
Im Finale waren es dann die Favoritinnen aus Rumänien, die in bekannter Manier versuchten, dem Rennen ihren Stempel aufzudrücken. Jedoch stießen die Rumäninnen schon in der Nachstartphase auf erbitterten Widerstand der Britinnen und Niederländerinnen. In dieser frühen Phase des Rennens tat sich das deutsche Boot schwer und die 500m Marke wurde mit etwas Abstand zu den übrigen Booten passiert. Im weiteren Verlauf des Rennens gelang es aber Steuermann Florian Koch, seine Mannschaft besser ins Rennen zu bringen und die zweite Hälfte des Rennens sah ein immer besser werdendes deutsches Boot, das bereits vor der 1000m-Marke die Polinnen überholte und auf dem letzten Streckenviertel die drittschnellste Zeit aller Boote fuhr. Trotz dieser Anstrengungen konnten die Deutschen, ebenso wie die favorisierten Rumäninnen, nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. An der Spitze lieferten sich die Niederlande und Großbritannien einen engen Kampf um den Sieg, den schließlich Großbritannien mit einem Vorsprung von 1,71sec einfahren konnte. Italien sicherte sich etwas überraschend Bronze (4,79sec hinter GBR), Rumänien folgte ebenso überraschend auf Rang vier (7,65sec hinter GBR) vor dem deutschen Boot (12,44sec hinter GBR). Mit weiteren 9,23sec hinter Deutschland komplettierten die Polinnen das Feld.
Nach ihrem ersten Auftritt auf internationaler Bühne in der Eliteklasse bleibt Paula Gerundt und dem gesamten deutschen Team nun nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn nun stehen die beiden Weltcups in Varese (13.-15.06.) und Luzern (27.-29.06.) vor der Tür. Hier geht es dann für Paula Gerundt & Co. darum, weitere Standortbestimmungen vorzunehmen und sich weiter an die Weltspitze heranzuarbeiten.
Am Wochenende 29.05. – 01.06. war aber nicht nur Paula Gerundt für die Saarbrücker RG Undine am Start, sondern es fanden auch die Regatten in Heidelberg, Hamburg und Ratzeburg statt. Hierzu wird es eine separate Information geben.
(msf)
Morgen startet die Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv, für die Undine mit dabei: Paula Gerundt im Deutschen Frauenachter!
Morgen startet die Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv, für die Undine mit dabei: Paula Gerundt im Deutschen Frauenachter!
Heute gab es bereits die Auslosung, morgen um 14:04 Uhr geht es für Paula & Co. gegen Rumänien, Italien und die Ukraine.
Die beiden Sieger qualifizieren sich für das Finale am Sonntag, ebenso wie die beiden schnellsten Dritt- und Viertplatzierten der beiden Vorläufe.
Livestream, Infos, Ergebnisse zur EM auf der Eventseite bei WorldRowing: https://worldrowing.com/event/2025-european-rowing-championships
(msf)
Die Rudersaison 2025 ist in vollem Gang und im Mai reiht sich traditionell ein Termin an den anderen. Hier nun Infos zur Regatta Köln und der anstehenden EM mit Paula Gerundt.
Die Rudersaison 2025 ist in vollem Gang und im Mai reiht sich traditionell ein Termin an den anderen. Am vergangenen Wochenende waren die Junioren der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine bei der Juniorenregatta in Köln am Start und konnten hier nach ihrem starken Auftritt in München die nächste Duftmarke setzen. Auf dem Fühlinger See konnten zwölf Siege eingefahren werden und, besonders bemerkenswert, es kam zu zwei Doppelsiegen in den schnellsten der gesetzten Läufen am Sonntag.
Wie schon in München konnten am Samstag fast alle Saarbrücker Crews ihre Rennen gewinnen. Dies waren Anneke Ihmann/ Livia Wolff (U19 Lgw. Doppelzweier), Maya Steimer/ Antonia Mayer (Essen) (U19 Lgw. Doppelzweier), Aurel Russ/ Dylan Hild (U19 Lgw. Doppelzweier), Aurel Russ (U19 Lgw. Einer), Dylan Hild (U19 Lgw. Einer), Fritz Mönch (U19 Einer), Fabrice Rhein (U17 Einer) und Anneke Ihmann/ Livia Wolff/ Maya Steimer/ Antonia Mayer (Essen) (U19 Lgw. Doppelvierer). Die weiteren, noch unerfahrenen U17-Sportlerinnen und Sportler, Frieda Schneider (U17 Lgw. Einer), Max Beck/ Jason Grün (U17 Zweier) und Carl Wolff (U17 Einer), schlugen sich ebenfalls achtbar bei ihren ersten Starts in den jeweiligen Bootsklassen bei einer großen Regatta.
Am zweiten Regattatag wurden die Läufe gemäß den Samstagsergebnissen gesetzt und demnach fanden sich Anneke Ihmann/ Livia Wolff, Maya Steimer/ Antonia Mayer, Dylan Hild/ Aurel Russ (in Einer wie Doppelzweier), Fabrice Rhein, der Junior-B-Zweier und der Juniorinnen Doppelvierer in den Läufen der stärksten Crews des Samstags wieder. Fritz Mönch musste im großen Feld des Junior-A-Einer trotz Sieg am Samstag in den zweiten Lauf. Dort war auch Frieda Schneider am Start und Carl Wolff ging im fünften Lauf ins Rennen. Da jeweils Saarbrücken gegen Saarbrücken fuhr, war klar, dass im Lgw. Juniorinnen Doppelzweier und im Lgw. Junior Einer, je eine Saarbrücker Crew ihre „weiße Weste“ verlieren würde. Allerding schafften hier die Sportlerinnen und Sportler von der Saar jeweils spektakuläre Doppelsiege: Anneke Ihmann/ Livia Wolff siegten knapp vor Maya Steimer/ Antonia Mayer (Essen) und hinter diesen vier Damen folgte Boot drei erst mit einem Respektabstand von 8 sec. Ähnliches im Junioren Lgw. Einer, hier siegte Dylan Hild vor Aurel Russ. Diese beiden jungen Herren konnten zudem auch den Doppelzweier gewinnen und die vier Leichtgewichts-Damen konnten ihre Favoritenrolle im Doppelvierer erneut ausspielen. Auch wenn es auf der Ergebnisliste mit Rang 3 weniger spektakulär aussah, lieferte sich Fabrice Rhein eines der Top-Rennen des Tages indem er den deutlich schnellsten Sportler vom Samstag mutig attackierte. Leider wurde der Mut des Rotenbühl-Sportschülers nicht belohnt, denn im Eifer des Gefechts touchierte er eine Boje, was ihm im Endspurt um jede Chance brachte. Fritz Mönch lieferte sich als nominelles Leichtgewicht ebenfalls einen harten Kampf mit den Schwergewichten in seinem Lauf und kam auf Rang 5 ins Ziel. Gleiches Ergebnis konnte sich der Zweier Jason Grün/ Max Beck in einem engen Rennen sichern. Frieda Schneider kam im zweiten Lauf auf den zweiten Rang und Carl Wolff zeigte Verbesserung gegenüber dem Vortag und konnte seinen Gegnern einen Kampf liefern und auf Rang vier ins Ziel kommen (alle Ergebnisse unter: www.koelner-regattaverband.de).
Während die Junioren ihre nationale Saison bislang hocherfolgreich gestalten, läuft die EM-Vorbereitung von Paula Gerundt und dem deutschen Frauen-Achter auf Hochtouren. Im Laufe der Woche wurde das Meldeergebnis der kontinentalen Meisterschaften in Plovdiv (29.05. – 01.06.) veröffentlicht. Der Frauen-Achter mit der Saarbrücker Sportlerin hat hier eines der stärksten Meldefelder der letzten Jahre: acht Crews bewerben sich um den Europameistertitel. Top-Favoritinnen dürften die Olympiasiegerinnen aus Rumänien sein, jedoch ist aufgrund vieler Doppelstarts und vieler im nacholympischen Jahr neuformierter Mannschaften eine Prognose schwierig. Das Meldefeld in der Übersicht: Deutschland – Rumänien – Italien – Großbritannien – Ukraine – Niederlande – Tschechien – Polen. Die Vorläufe werden am 29.05. ab 15:09 Uhr stattfinden und die Rennen, die erstmal nach einem neuen Modus ausgefahren werden, werden am 01.06. um 11:45 Uhr im großen Finale gipfeln (mehr auf www.worldrowing.com).
Am Wochenende 29.05. – 01.06. ist aber nicht nur Paula Gerundt am Start, sondern auf den Regatten in Heidelberg, Hamburg und Ratzeburg wird man wieder viele Sportlerinnen und Sportler der Saarbrücker RG Undine am Start sehen! Am kommenden Wochenende bereits werden die jüngeren Junioren, Kinder und Studenten-/ Schülerruderer in Saarburg wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Für die anstehenden Rennen allen Saarbrücker Aktiven viel Erfolg!
(msf)
Nach erfolgreichen Kadertests ist Paula Gerundt für die Ruder-Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv vom 29.05.-01.06. vorgesehen.
Pünktlich zum Anrudern konnte der Undine-Vorsitzende Arne Bach den ersten großen Erfolg auf dem höchsten Leistungslevel verkünden: nach erfolgreichen Kadertests ist Paula Gerundt für die Ruder-Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv vom 29.05.-01.06. vorgesehen. Hier soll sie im Frauen-Achter den Deutschen Ruderverband (DRV) repräsentieren.
Weitere Informationen und Ergebnisse zur püntklich EM unter www.rudern.de, www.worldrowing.com
(msf)
Die Saarbrücker Vertretung bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften konnte zwei Plätze in den A-Finals errudern. Allen voran Paula Gerundt, die sich mit Platz 4 erneut stark präsentierte!
Am vergangenen Wochenende traf sich in Brandenburg die deutsche Ruderelite zu den Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die sowohl Saisonauftakt wie auch zentrale Qualifikationsregatta in einem sind. Insbesondere für die A-Senioren werden hier Weichen im Hinblick auf die Nominierung für die Nationalmannschaft gestellt. Die Ergebnisse der Titelkämpfe fließen gewichtig in die Nominierung der Nationalmannschaft ein, die bis Ende April abgeschlossen sein wird. Dann steht fest, wer den Deutschen Ruderverband (DRV) bei der Europameisterschaft Ende Mai in Plovdiv (POL) vertreten wird.
In dieser Hinsicht kann sich Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine berechtigte Hoffnungen machen, in Ihrem ersten Jahr bei den A-Senioren gleich zur Nationalmannschaft zu gehören. Denn nach ihren starken Leistungen in Leipzig vor 14 Tagen zeigte sie nun mit Partnerin Anna Härtl (Frankfurt) wieder eine Spitzenplatzierung und kam im A-Finale der besten sechs Boote auf Rang 4. Zur Streckenhälfte schnupperte die Saarbrücker/ Frankfurter Combo mit Rang drei sogar an der Bronzemedaille, jedoch schob sich auf der zweiten Streckenhälfte noch das Frankfurter Vereinsboot Labonde/ Wollenhaupt an Gerundt/ Härtl vorbei. Über Ostern steht die Selektion des Frauen-Riemen-Teams in Berlin an. Hier darf man gespannt sein, zu welcher Einschätzung die Bundestrainer für Paula Gerundt im Hinblick auf die EM kommen.
Ebenfalls in A-Finale der besten sechs zog Luca Britten im Leichtgewichts-Einer ein. Hier war es vor allem ein Ausrufezeichen, dass er als Sportler der U23-Nachwuchsklasse das Medaillenfinale erreichte. In diesem Finale hatte er jedoch zu Beginn mit Wind und Welle zu kämpfen, so dass er sich mit Rang 6 und Rang 3 der inoffiziellen U23-Wertung zufriedengeben musste. In Anbetracht der Tatsache, dass es für die U23-Weltmeisterschaften nur drei Startplätze für Leichtgewichte gibt, ist das Brandenburg-Ergebnis eine sehr gute Visitenkarte für den Saarbrücker Sportler.
Mit anderer Zielstellung als Paula Gerundt und Luca Britten waren die übrigen Saarbrücker Starter nach Brandenburg gereist. Für Lars Kirchen (ebenfalls Leichtgewichts-Einer) und Emil Beck/ Max Baumann (Männer-Zweier) ging es als Aufsteiger aus der Junior-Klasse darum, erst einmal Rennpraxis zu sammeln und eine Standortbestimmung in der Senior-Klasse vorzunehmen bzw. für Max Baumann ging es überhaupt darum seine erste Regatta zu fahren. Das alles gelang achtbar: Lars Kirchen konnte sich letztendlich im C-Finale auf Platz 5 (insgesamt Platz 16) einsortieren. Der Zweier Beck/ Baumann gewann das E-Finale und belegte so Gesamtplatz 25.
HIER ist das Gesamtergebnis der Kleinboot-DM verlinkt.
Wie geschildert, steht nun bei Paula Gerundt eine wichtige Weichenstellung für die internationale Bühne an. Die U23-Sportler werden sich wieder dem Training zuwenden, hier stehen die nächsten Regatten erst im Mai an. Am Wochenende nach Ostern werden dann aber noch die Saarbrücker Nachwuchsruderer in den Altersklasse U19/ U17/ U15 die Regattasaison in Mannheim eröffnen.
(msf)
Paula Gerundt konnte sich am vergangenen Wochenende bei der Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in Leipzig sehr gut in Szene setzen und einen ersten Zwischenerfolg in der Saison 2025 verbuchen.
Paula Gerundt von der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine konnte sich am vergangenen Wochenende bei der Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in Leipzig sehr gut in Szene setzen und einen ersten Zwischenerfolg in der Saison 2025 verbuchen.
Die Saarbrücker Studentin schaffte es beim samstäglichen Ergometertest erstmals die Marke von 7 Minuten für die virtuellen 2000m zu unterbieten. Mit ihrer neuen Bestzeit von 6:58min konnte sich auf Rang acht der Rangliste der deutschen Riemenruderinnen einreihen. Am Samstag ging es dann über 6000m auf dem Saale-Elster-Kanal auf dem Wasser zur Sache. Hier war Paula Gerundt erstmals mit ihrer neuen Partnerin Anna Härtel (Frankfurter RG Germania) am Start. Das neugebildete Duo fand gut ins Rennen und blieb den späteren Siegerinnen eng auf den Fersen, im Ziel dann Platz drei für Gerundt/Härtel mit einem Rückstand von 20 sec zu den Siegerinnen.
Für Paula Gerundt scheint sich hier die engere Anbindung an die Frauen-Riemen-Nationalmannschaft und die Trainingsgruppe in Berlin auszuzahlen. Die beiden gemeinsamen Trainingslager in Portugal in den vergangenen Wochen haben hier offensichtlich Form, Fitness und Motivation der Saarbrücker Athletin vorangebracht.
Ebenfalls für die Saarbrücker RG Undine in Leipzig am Start war Johanna Schell, die sich im Feld der Skullerinnen auf dem Ergometer auf Rang 31 und bei der Langstrecke auf Rang 30 platzieren konnte.
Mit dem Test-Wochenende in Leipzig hat die deutsche Ruderelite die Saison eröffnet und nun geht es Schlag auf Schlag, denn bereits in 11 Tagen liegen die Sportlerinnen und Sportler am Start der Vorläufe bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften auf dem Betzsee in Brandenburg. Hier geht es nicht nur um die nationalen Titel in Einern und Zweiern, sondern die Kleinbootmeisterschaft ist auch der zentrale Qualifikationswettkampf für die A-Nationalmannschaft. Von daher ist dieses Event insbesondere für Paula Gerundt von Bedeutung, die hier sicher den nächsten Schritt in Richtung Nationalmannschaftsberufung machen möchte. Im U23 werden voraussichtlich auch noch Luca Britten, Lars Kirchen und der Zweier Emil Beck / Max Baumann die Saarbrücker Farben in Brandenburg vertreten.
(msf)
Mit sechs Medaillen, darunter zwei goldenen, kehrten die Saarbrücker U23/ U19/ U17 Ruderer von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2024 aus Essen an die Saar zurück! Insgesamt standen die Starter von der Saarbrücker RG Undine in 15 Medaillenfinals. Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler!
Am vergangenen Wochenende fand mit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U17/ U19/ U23 der nationale Höhepunkt der Rudersaison für die Nachwuchsklassen statt. Mit einer großen Gruppe von insgesamt 20 Sportlerinnen und Sportlern und 20 Starts in verschiedenen Bootsklassen waren auch die Ruderer der Saarbrücker Rudergesellschaft Undine mittendrin im Geschehen. Nach intensiven vier Regattatagen auf dem Essener Baldeneysee konnten die Saarbrücker am Ende auf eine stolze Bilanz schauen: 15mal wurde das A-Finale erreicht und sechsmal gab es Medaillen zu bejubeln. Darunter zum ersten Mal seit 2017 auch wieder Goldmedaillen in den Juniorklassen! Eine Goldmedaille gewann Maya Steimer als Teil einer Renngemeinschaft (aus Koblenz/ Essen/ Limburg) im Leichtgewichts Juniorinnen A Doppelvierer und Titel Nummer 2 ging an Fritz Mönch und Jasper Weber (Bad Kreuznach) im Leichtgewichts Junior B Doppelzweier. Beide Goldcrews waren als ungeschlagene Favoriten in ihre Finals gestartet und konnten dieser Rolle auch gerecht werden und mit jeweils über einer Länge Vorsprung zum Sieg fahren!
Neben den beiden Goldmedaillen gingen noch zweimal Silber und zweimal Bronze an die Saar. Silber gab es in Vierern für Emil Beck (Junior Vierer-mit in Renngemeinschaft) und Luca Britten (U23 Leichtgewichts Doppelvierer in Renngemeinschaft). Beide Crews behielten nach etwas zurückhaltenden Starts in spannenden Rennen die Nerven und konnten auf dem letzten Teilstück die Konkurrenten um die Silbermedaille auf Distanz bringen, ohne aber die führenden Crews noch einmal in Bedrängnis zu bringen.
Bronzemedaillen gewannen Paula Gerundt im U23 Achter und Aurel Russ/ Dylan Hild im Leichtgewichts Junior Doppelvierer. Hier gab es für Paula Gerundt ein wahres Herzschlagfinale um Bronze, das die Crew um die Saarbrückerin mit 4/10sec Vorsprung vor Rang 4 für sich entscheiden konnte. Der Doppelvierer mit Russ und Hild erlebte das Gegenteil und fuhr ein einsames Rennen zu Bronze. Herzlichen Glückwunsch an die sieben Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner von der Saarbrücker RG Undine!
Neben den Medaillen kamen Saarbrücker Ruderinnen und Ruderer noch viermal auf Rang vier ins Ziel wobei diese Ränge alles andere als die berüchtigte „Holzmedaille“ waren, sondern für drei der vier Crews sicher das beste Rennen der Saison darstellten. Rang 4 erreichten:
Auch für die weiteren Finalplatzierungen gilt überwiegend, dass die Mannschaften ihre Saisonziele erreichten und ihren Gegnern starke Rennen boten. Die übrigen Finalisten waren:
Neben den A-Finalisten gab es mit Marlene Erdkönig (3. und damit Gesamtrang 9 im Juniorinnen A Einer) und Fabrice Rhein (1. und damit Gesamtrang 7 im Junior B Einer) zwei starke Ergebnisse in den B-Finals. Heidi Lesch, Hannes Ihmann und Johanna Schell (im Vierer) mussten sich leider nach harten Rennen in den Hoffnungsläufen in der Vorrunde verabschieden.
Mit 15 A-Finalteilnahmen und sechs Medaillen konnten die Saarbrücker Nachwuchsruderer die Aufwärtstendenz der letzten Jahre bestätigen und insbesondere mit der Breite der Mannschaftsleistung ein Ausrufezeichen setzen. Alle Ergebnisse finden Sie HIER.
Nach der DM steht für das Gros der Trainingsgruppe von Landestrainer Diethelm Maxrath nun etwas „durchschnaufen“ an. Ganz vorbei ist die Saison aber noch nicht. Zum einen steht für U23 Sportlerin Paula Gerundt noch eine Kleinbootüberprüfung im Rahmen der Selektion zur U23-Nationalmannschaft an und bereits am kommenden Wochenende geht es für die jüngsten Regattaruderer der U15 Klasse zu ihrem Saisonhöhepunkt, dem Bundeswettbewerb (einem Vergleichskampf der Bundesländer) in Berlin.
(msf)
Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt. Mit von der Partie waren 5 StarterInnen der Undine, die sich gut in Szene setzten..
Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt, das einer ersten Standortbestimmung der Bundeskader(-aspiranten) dient. Für die Senioren standen am Samstag ein Ergometertest über 2000m und am Sonntag die 6000m Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal auf dem Programm. Für die Junioren nur die Langstrecke am Sonntag.
Von der Saarbrücker RG Undine war eine Gruppe von fünf Sportlerinnen und Sportlern mit Landestrainer Diethelm Maxrath nach Dortmund aufgebrochen. U23-WM-Teilnehmerin Paula Gerundt und U23-Hoffnung Luca Britten mussten sich am Samstag dem Ergometertest stellen. Hier gelang Paula Gerundt mit einer Zeit in der Nähe ihrer persönlichen Bestzeit und Platz 4 bei den U23-Riemen-Frauen ein solider Start ins Wochenende, wohingegen Luca Britten seine erst drei Wochen alte Bestzeit nicht erreichen konnte, dafür aber mit umso mehr Motivation zur Schadensbegrenzung am Sonntag an den Start der 6000m Langstrecke ging.
Auf dem Wasser zeigte Luca Britten dann auch bei seinem ersten Auftritt bei den U23-Leichtgewichten seine Qualität und fuhr mit einem sehr konzentrierten Rennen auf Rang 14 gesamt und Rang 4 bei den U23-Sportlern. Paula Gerundt war mit neuer Partnerin, Clara Reiter (Karlsruhe), am Start des Frauen-Zweiers. Nach nur einem gemeinsamen Trainingswochenende harmonierte die Kombination aus Saarbrücken-Karlsruhe bereits gut, so dass man mit Gesamtrang 11 in die Nähe der eingefahrenen und etablierten Zweier kam. Nur auf die U23-Boote bezogen war Rang 4 ein guter Auftakt!
Neben den beiden U23-Akteuren waren noch drei Junioren aus der Saarbrücker Undine am Start, alle absolvierten in Dortmund ihren ersten Start in ihrer neuen Altersklasse, dem Junior A-Bereich (U19). Hier konnten sich insbesondere Marlene Erdkönig und Dylan Hild auf Anhieb in Szene setzen. Marlene Erdkönig ruderte sich mit einem starken Auftritt bis auf Rang 5 im Rennen der Juniorinnen. Dylan Hild mischte als nominelles Leichtgewicht das Feld der „schweren“ Junioren auf und kam hier auf einen starken 11. Platz. Sein Doppelzweierpartner der vergangenen Saison, Aurel Russ, erwischte nicht den besten Tag, kam aber ebenfalls als Leichtgewicht beim ersten Start in der U19-Klasse auf einen respektablen 21. Rang. (HIER der LINK zu den Ergebnissen)
Nach Langstreckentests in Mulhouse (FRA) und Dortmund steht am kommenden Wochenende noch ein weiterer Langstreckentest an. Diesmal geht es für die Junior-Zweier im Rahmen des „Südteams“ in Breisach um eine Standortbestimmung. Hier werden für die Saarbrücker RG Undine Johanna Schell und Emil Beck mit ihren jeweiligen Partnern am Start sein.
(msf)