Erster Härtetest für Undine-Ruderer bei Kader-Langstrecke Dortmund

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt. Mit von der Partie waren 5 StarterInnen der Undine, die sich gut in Szene setzten..

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt, das einer ersten Standortbestimmung der Bundeskader(-aspiranten) dient. Für die Senioren standen am Samstag ein Ergometertest über 2000m und am Sonntag die 6000m Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal auf dem Programm. Für die Junioren nur die Langstrecke am Sonntag.

Von der Saarbrücker RG Undine war eine Gruppe von fünf Sportlerinnen und Sportlern mit Landestrainer Diethelm Maxrath nach Dortmund aufgebrochen. U23-WM-Teilnehmerin Paula Gerundt und U23-Hoffnung Luca Britten mussten sich am Samstag dem Ergometertest stellen. Hier gelang Paula Gerundt mit einer Zeit in der Nähe ihrer persönlichen Bestzeit und Platz 4 bei den U23-Riemen-Frauen ein solider Start ins Wochenende, wohingegen Luca Britten seine erst drei Wochen alte Bestzeit nicht erreichen konnte, dafür aber mit umso mehr Motivation zur Schadensbegrenzung am Sonntag an den Start der 6000m Langstrecke ging.

Auf dem Wasser zeigte Luca Britten dann auch bei seinem ersten Auftritt bei den U23-Leichtgewichten seine Qualität und fuhr mit einem sehr konzentrierten Rennen auf Rang 14 gesamt und Rang 4 bei den U23-Sportlern. Paula Gerundt war mit neuer Partnerin, Clara Reiter (Karlsruhe), am Start des Frauen-Zweiers. Nach nur einem gemeinsamen Trainingswochenende harmonierte die Kombination aus Saarbrücken-Karlsruhe bereits gut, so dass man mit Gesamtrang 11 in die Nähe der eingefahrenen und etablierten Zweier kam. Nur auf die U23-Boote bezogen war Rang 4 ein guter Auftakt!

Neben den beiden U23-Akteuren waren noch drei Junioren aus der Saarbrücker Undine am Start, alle absolvierten in Dortmund ihren ersten Start in ihrer neuen Altersklasse, dem Junior A-Bereich (U19). Hier konnten sich insbesondere Marlene Erdkönig und Dylan Hild auf Anhieb in Szene setzen. Marlene Erdkönig ruderte sich mit einem starken Auftritt bis auf Rang 5 im Rennen der Juniorinnen. Dylan Hild mischte als nominelles Leichtgewicht das Feld der „schweren“ Junioren auf und kam hier auf einen starken 11. Platz. Sein Doppelzweierpartner der vergangenen Saison, Aurel Russ, erwischte nicht den besten Tag, kam aber ebenfalls als Leichtgewicht beim ersten Start in der U19-Klasse auf einen respektablen 21. Rang. (HIER der LINK zu den Ergebnissen)

Nach Langstreckentests in Mulhouse (FRA) und Dortmund steht am kommenden Wochenende noch ein weiterer Langstreckentest an. Diesmal geht es für die Junior-Zweier im Rahmen des „Südteams“ in Breisach um eine Standortbestimmung. Hier werden für die Saarbrücker RG Undine Johanna Schell und Emil Beck mit ihren jeweiligen Partnern am Start sein.

(msf)

Platz 5 für Paula Gerundt im Finale der U23 Weltmeisterschaften

Paula Gerundt hat am vergangenen Wochenende bei der U23-WM in Plovdiv (BUL) den 5. Platz im Vierer mit Steuerfrau belegt.

Die U23-Weltmeisterschaften der Ruderer im bulgarischen Plovdiv sind am Wochenende mit den Finals abgeschlossen worden. Die Saarbrücker Teilnehmerin Paula Gerundt kam im Frauen Vierer mit Steuerfrau im samstäglichen Finale auf Rang 5 ins Ziel. Zum Abschluss einer schwierigen und wechselhaften Saison kam das deutsche Boot mit Paula Gerundt, Paula Hartmann (Mainz), Lena Gresens (Potsdam), Anni Kötitz (Potsdam) und Steuerfrau Magdalena Hallay (Düsseldorf) direkt nach dem Start zwar gut ins Rennen. Aber bald wurde dann klar, dass die Titelverteidigerinnen aus Australien sowie Neuseeland und die USA die Medaillen unter sich ausmachen würden. Im Kampf um Rang 4 musste sich die Crew von Paula dann mit den Italienerinnen auseinandersetzen die dann noch auf dem letzten Teilstück am deutschen Quintett vorbeizogen. Die Medaillen gingen in einem knappen Zieleinlauf an Australien (Gold), USA (Silber), Neuseeland (Bronze).

Mehr Infos unter www.worldrowing.com

(msf)

Terminupdate zum WM-Finale von Paula Gerundt!

Start für Paula Gerundt morgen 8:48 Uhr!

Aufgrund der anhaltenden Hitze in Plovdiv hat der Weltruderverband den Zeitplan für die Rennen am Samstag um 2h nach vorne gezogen. Dementsprechend wird das Finale im Frauen Vierer-mit mit Paula Gerundt bereits um 8:48 Uhr deutscher Zeit (9:48 Uhr Ortszeit) stattfinden!

Ruderfans können am Wochenende die Finalrennen in Plovdiv über den Livestream des Weltruderverbandes über deren Webseite www.worldrowing.com verfolgen. Aufgrund der großen Hitze in Bulgarien sollten Fans aber die Ankündigungen des Weltruderverbandes im Blick behalten, ob nicht doch noch eine weitere Rennverlegung stattfindet.

Die Saarbrücker Ruderfamilie drückt Paula Gerundt und ihrer Mannschaft die Daumen für das große Finale am Samstagvormittag!

(msf)

Paula Gerundt am Samstag im U23 WM-Finale

Am morgigen Samstag wird es für die Saarbrücker U23-WM-Teilnehmerin Paula Gerundt und den deutschen Vierer mit Steuerfrau ernst im Kampf um die Medaillen!

Die U23-Weltmeisterschaften der Ruderer im bulgarischen Plovdiv sind in vollem Gange. Am morgigen Samstag wird es für die Saarbrücker Teilnehmerin Paula Gerundt und den deutschen Vierer mit Steuerfrau dann ernst, denn als erstes Medaillenfinale der ganzen WM werden die gesteuerten Vierer am Samstag um 10:49 Uhr (deutscher Zeit) am Start festmachen. Dann haben Paula Gerundt, Paula Hartmann (Mainz), Lena Gresens (Potsdam), Anni Kötitz (Potsdam) und Steuerfrau Magdalena Hallay (Düsseldorf) die Chance auf eine Medaille, wenn sie mindestens zwei gegnerische Boote hinter sich lassen. Das wird aber eine schwierige Aufgabe, denn das Feld ist quantitativ mit fünf Booten zwar überschaubar, jedoch haben mit Neuseeland, Australien, Italien und den USA „große“ Rudernationen gemeldet, die ebenfalls auf Medaillenjagd sind. Als große Favoritinnen werden die Australierinnen ins Rennen gehen, sind sie doch Titelverteidiger und Inhaber der Weltbestzeit. Das Bahnverteilungsrennen am Mittwoch hat aber auch gezeigt, dass Neuseeland (Rang 2) und die USA (Rang 3) den Australierinnen auf den Fersen sind. Das deutsche Boot kam auf Rang vier vor Italien ins Ziel.

Mit dem Bahnverteilungsrennen haben alle Kontrahenten nun einmal Karten auf den Tisch gelegt. Ob alle Teams schon alles gezeigt haben, ist aber die große Ungewissheit und somit sind Paula Gerundt und ihr Team gut beraten, wenn sie hellwach und offensiv am Samstag ins Rennen gehen, um im Kampf um die Medaillen mitmischen zu können.

Ruderfans können am Wochenende die Finalrennen in Plovdiv über den Livestream des Weltruderverbandes über deren Webseite www.worldrowing.com verfolgen. Bislang ist das Rennen von Paula Gerundt & Co. auf 10:49 Uhr (deutsche Zeit) angesetzt. Aufgrund der großen Hitze in Bulgarien sollten Fans aber die Ankündigungen des Weltruderverbandes im Blick behalten, ob nicht doch noch eine Rennverlegung stattfindet.

Die Saarbrücker Ruderfamilie drückt Paula Gerundt und ihrer Mannschaft die Daumen für das große Finale am Samstagvormittag!

(msf)

WM-Nominierung für Paula Gerundt

Paula Gerundt ist für die U23-Weltmeisterschaften nominiert worden.

Paula Gerundt ist nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U23 vom Deutschen Ruderverband für die U23-Weltmeisterschaften in Plovdiv (BUL) nominiert worden. Gemeinsam mit Paula Hartmann (Mainz), Lena Gresens, Anni Kötitz (beide Potsdam) und Steuerfrau Magdalena Hallay (Dortmund) soll Paula Gerundt in vier Wochen im Vierer mit Steuerfrau an den Start gehen. Als Trainer wurde Guido Kutscher (Potsdam) berufen.

Die Mannschaft hat das Vorbereitungstrainingslager bereits begonnen. Gemeinsam mit den anderen Crews des Deutschen Ruderverbandes bereitet sich das Quintett auf der Olympia-Regattastrecke in München auf die Weltmeisterschaften am 19.-23.07. vor.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr beim Start von Paula Gerundt im aus Bundesmitteln geförderten Achter kommen in diesem Jahr auf die Saarbrücker RG Undine die gesamten Entsendungskosten zu. Wir hoffen, dass mit Hilfe der saarländischen Partner und der Saarbrücker Ruderfamilie auch diese Hürde genommen wird, um Paula Gerundt eine erfolgreiche WM zu ermöglichen.

Die Saarbrücker Ruderfamilie freut sich, dass Paula Gerundt im zweiten Jahr in Folge den Deutschen Ruderverband und eben auch das Saarland bei den Weltmeisterschaften vertritt und wünscht dem Quintett um Paula Gerundt eine erfolgreiche Vorbereitung und gutes Gelingen bei den Weltmeisterschaften!

(msf)

Drei DM-Medaillen für Paula Gerundt

Drei DM-Medaillen für Paula Gerundt und acht Top-10-Plätze für die Saarbrücker Ruder-Junioren war die Ausbeute bei den diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/ U19/ U23.

Mit einer großen Gruppe von 14 Ruderinnen und Ruderern war die Saarbrücker RG Undine am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U23/ U19/ U17 auf dem Essener Baldeneysee am Start. Für die meisten der jungen Sportlerinnen und Sportler ist diese Veranstaltung der Höhepunkt der Saison. Die Spitze der Starterfelder in der U23- und der U19-Klasse können hier aber auch die Nominierung für die entsprechenden Weltmeisterschaften klarmachen.

Genau das war auch das Ziel für die Saarbrücker U23-Ruderin Paula Gerundt, die nach etwas unklaren Vorergebnissen gleich in drei Bootsklassen, dem Vierer mit Steuerfrau, dem Vierer ohne Steuerfrau und im Achter, an den Start ging, um noch einmal Punkte bei den Bundestrainern zu sammeln. Den Auftakt machte der Vierer-mit und hier konnte die Mannschaft Paula Gerundt, Paula Hartmann (Mainz), Lena Gresens, Anni Kötitz (beide Potsdam) und Steuerfrau Magdalena Hallay (Dortmund) dem favorisierten Boot, das aus der Hälfte der Achterbesetzung bestand, gut Paroli bieten und so die verdiente Silbermedaille einfahren. Dieselbe Mannschaft, nur eben ohne Steuerfrau, war dann auch 3 Stunden später wieder im Vierer-ohne am Start. Hier ließen Gerundt & Co. allerdings auf der ersten Streckenhälfte zwei gegnerischen Booten zu viel Vorsprung, so dass hier am Ende Rang 3 und damit Bronze zu Buche stand. Das beste Rennen des Tages legte Paula Gerundt dann sicher im Achter auf den Baldeneysee. Ihre Mannschaft war auf dem Papier eher als das drittstärkste Boot einzuschätzen, allerdings zeigte die Renngemeinschaft aus Saarbrücken, Mainz, Karlsruhe, Berlin, Oldenburg, Dortmund, Osnabrück ein beherztes Rennen und konnte nicht nur die Silberfavoriten deutlich in die Schranken weisen, sondern sich auch am Heck des hochfavorisierten U23-Nationalachters halten. Zum Abschluss also noch einmal eine hochverdiente Silbermedaille für Paula Gerundt. Nach Stand der Dinge ist eine wiederholte WM-Teilnahme für Paula Gerundt greifbar, wahrscheinlich im Vierer-mit.

Lea Duttlinger war die zweite Saarbrücker Starterin in der U23-Klasse. Die Riegelsbergerin konnte sich nach einer schwierigen Saison im ersten Jahr in dieser Altersklasse im Leichtgewichts-Einer ins Finale vorkämpfen und belegte hier den 6. Rang.

 

Die Saison der Saarbrücker Junioren war ebenfalls von vielen Herausforderungen, insbesondere Erkrankungen im Winter/ Frühjahr geprägt. Dies führte in Essen zu der kuriosen Situation, dass fast alle Saarbrücker in Einern am Start waren. Hier hängen üblicherweise die Trauben etwas höher, so dass in diesem Jahr leider keine Medaille nach Saarbrücken entführt werden konnte. Jedoch zeigten die teils noch unerfahrenen Saarbrücker Sportler (sieben waren zum ersten Mal bei einer DM am Start) hier couragierte Rennen und konnten sich fast alle ins A-/ B-Finale vorarbeiten. Nicht im Einer unterwegs waren lediglich Anna Ksinsik, Maya Steimer und Dylan Hild. Dylan Hild hatte jedoch kurz vor den Meisterschaften seinen Doppelzweierpartner Aurel Russ durch einen Armbruch verloren. Damit war auch die fest erhoffte Medaillenchance für die Sieger der Regatten in München und Köln im U17- Leichtgewichts-Doppelzweier dahin. Mit seinem neuen Partner Jasper Weber aus Bad Kreuznach konnte sich Dylan Hild aber immerhin ins A-Finale rudern und sich Rang 6 sichern. Maya Steimer sprang kurzfristig (3h vor dem ersten Rennen!) in der höheren Altersklasse der U19 in einem Doppelvierer ein und belegte mit einer Mannschaft aus Königs Wusterhausen/ Köln/ Essen im Finale den 5. Platz. Anna Ksinsik steuerte einen Südwest-Doppelvierer bei den Leichtgewichts-B-Junioren auf Rang 11. Hannes Ihmann musste mit seinem Partner aus Worms in den Hoffnungslauf, in dem sich diese Renngemeinschaft nicht weiterqualifizieren konnte.

Unter den Einern hoben sich Maya Steimer und Luca Britten mit A-Final-Teilnahmen hervor. Maya Steimer fuhr im Leichtgewichts-Einer der U17 zum zweiten Mal am Sonntag auf Rang 5 im großen Finale. Luca Britten, Neuzugang aus Saarburg, fuhr ebenfalls mit starken und cleveren Vorrennen ins Finale im Junior-A-Einer und belegte hier den 6. Platz.

Die übrigen Einer fanden sich weitgehend in den B-Finals um die Plätze 7 bis 12 wieder und zeigten hier noch einmal Moral und starke Aufritte. Marlene Erdkönig und Anneke Ihmann waren beide im Juniorinnen B-Einer am Samstag im Halbfinale mit Platz 4 jeweils um einen Platz das A-Finale verpasst. Im B-Finale zeigten sie aber noch einmal ihre Stärke und dominierten dieses Rennen. Marlene Erdkönig zeigte hier ihr bestes Rennen des Wochenendes und fuhr vorneweg, während Anneke Ihmann dahiner dem Rest des Feldes keine Chancen ließ. In der Endabrechnung somit die Plätze 7 und 8 für die beiden Saarbrückerinnen. Ebenfalls im Juniorinnen B-Einer am Start war Livia Wolff, die jedoch im Hoffnungslauf den Sprung ins Halbfinale verpasste. Gleiches galt ebenso für Johanna Schell in der Junior A-Klasse.

Mit Livia Wolffs Cousine Emma war neben Maya Steimer eine zweite Ruderin im Leichtgewichts-Einer am Start. Emma Wolff fuhr sich in ihrem B-Finale auf Rang 2 und damit Platz 8 in der Gesamtwertung. Platz 8 erruderte auch Adrian Prayer im „schweren“ Junior B-Einer und auch Emil Beck im Leichtgewichts-Junior A-Einer. In diesem Rennen war auch Lars Kirchen vertreten, der jedoch das Halbfinale verpasste.

 

Die deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/ U19/ U23 bedeuten das Ende der Hauptsaison für diese Altersklassen. Am kommenden Wochenende trifft sich dann noch die U15-Klasse beim Bundeswettbewerb in Brandenburg zu ihrem großen Saisonhöhepunkt. Hier ist die Saarbrücker RG Undine ebenfalls mit acht Mannschaften vertreten.

 

(msf)

Regatten in Hamburg und Ratzeburg

Das vergangene Wochenende führte die Ruderinnen und Ruderer der Saarbrücker RG Undine in den hohen Norden.

Das vergangene Wochenende führte die Ruderinnen und Ruderer der Saarbrücker RG Undine in den hohen Norden. Den Auftakt machte bereits am Donnerstag Paula Gerundt bei der Kleinbootüberprüfung des U23-Bereichs in Hamburg-Allermöhe. In Hamburg-Allermöhe ging es dann für die Junioren auf der 2. Internationalen Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbandes am Wochenende weiter. Parallel dazu waren dann Paula Gerundt und Vereinskollegin Lea Duttlinger bei der Internationalen Regatta in Ratzeburg am Start.

 

Von besonderer Bedeutung war die Reise in den Norden für U23-Kadersportlerin Paula Gerundt, ging es doch in Hamburg wie Ratzeburg darum, wichtige Punkte für die Nominierung zur U23-Weltmeisterschaft zu sammeln. Gemeinsam mit Zweierpartnerin Paula Hartmann (Mainz) gelang hier allerdings bei der Kleinbootüberprüfung am Donnerstag nur der Einzug ins B-Finale, also die Plätze 7-12. Dort fuhr die Renngemeinschaft Saarbrücken/ Mainz mit einer guten Zeit auf Rang drei. Allerdings wurde mit Gesamtrang 9 ein entscheidender Zuwachs auf dem Punktekonto verpasst. Dementsprechend wurden die Vierer-Rennen in Ratzeburg für Paula Gerundt besonders wichtig. In Ratzeburg ging es in zwei verschiedenen Kombinationen an beiden Regattatagen gegen die nationale Konkurrenz und auch hier ergaben sich knappe Rennen und enge Abstände zwischen den verschiedenen Sportlerinnen. Am Samstag sprang für die Renngemeinschaft Saarbrücken/ Mainz/ Berlin Rang 6 im großen Finale heraus. Mit Partnerinnen aus Potsdam kamen Gerundt/ Hartmann am Sonntag auf Rang 4 ins Ziel. Die Summe aller Resultate ergab aber noch kein einheitliches Bild, so dass es für Paula Gerundt nun zwar zur Mannschaftbildung für die Nationalmannschaft geht, aber auch zu einem unvorhergesehenen zusätzlichen Trainingsblock im Vierer nach Potsdam, um hier für die wohl entscheidenden Rennen bei den Deutschen Meisterschaften an der Form zu feilen.

 

Nicht um internationale Qualifikationsplätze, wohl aber um einen letzten Test im Hinblick auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/ U19 ging es für die Saarbrücker Junioren bei der Regatta in Hamburg. Luca Britten war der einzige Saarbrücker der im Rahmen der Rangliste der Nachwuchskader an den Start ging, hier konnte der Schützling von Landestrainer Diethelm Maxrath im Vorlauf nicht den Sprung in die obere Hälfte des Feldes schaffen. Er zeigte aber dann mit Siegen in seinem Zwischenlauf und Finale, dass er eher in den oberen Bereich des Feldes gehört. Zumindest im Zeitvergleich rückte er auch deutlich an die Top-10 heran. Dem Sieg im D-Finale fügte Luca Britten dann noch einen Sieg im Einer-Finale am Sonntag hinzu. Zudem konnte er in einem nach Einer-Rangliste gesetzten Rennen im Doppelzweier gemeinsam mit Luca Nowakowski (Berlin) gewinnen. Die Siege von Luca Britten blieben leider die einzigen Saarbrücker Siege des Wochenendes. Ansonsten war die Regatta Hamburg von zweiten und dritten Plätzen geprägt: Mit zweiten bzw. dritten Plätzen in kleineren Starterfeldern konnten sich Johanna Schell im Juniorinnen-Einer und Hannes Ihmann im Leichtgewichts-Junioren-Doppelzweier in die A-Läufe (also die Rennen der schnellsten Boote des Samstags) am Sonntag rudern, hier gab es Rang 3 für Johanna Schell und Rang 6 für Hannes Ihmann und seinen Wormser Partner. In teils sehr großen Starterfeldern in den Einerrennen konnten sich Marlene Erdkönig (Einer U17), Emma Wolff (Lgw. Einer U17), Maya Steimer (Lgw. Einer U17), Emil Beck (Lgw. Einer U19), Lars Kirchen (Lgw. Einer U19) mit zweiten und dritten Plätzen in die B-Läufe am Sonntag rudern (also die Rennen der zweitplatzierten und schnellsten drittplatzierten des Samstags). Hier wurden folgende Plätze erreicht: Marlene Erdkönig: 5. Platz, Emma Wolff: 2. Platz, Maya Steimer: 3. Platz, Emil Beck: 2. Platz, Lars Kirchen: 5. Platz. Anneke Ihmann und Livia Wolff fuhren im C-Lauf des Juniorinnen Einer B auf die Plätze 2 und 4. Im Doppelzweier war Livia Wolff als Doppelstarterin unterwegs, hier erreichte sie nach Rang 2 am Samstag, am Sonntag Rang 6 im B-Lauf mit ihrer Speyrer Partnerin.

 

Für die meisten der genannten Sportlerinnen und Sportler geht nun der Blick nach vorne zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/ U19/ U23 in zweieinhalb Wochen. Diese stellen den Saisonhöhepunkt für den Rudernachwuchs in Deutschland dar und sind gleichzeitig die finale Regatta für die Qualifikation für die U23 und U19-WM.

 

(msf)

Erfolgreiches Regattawochenende in Saarburg und Duisburg

Das erste von zwei aufeinanderfolgenden Doppel-Regattawochenenden liegt hinter dem Team der Saarbrücker RG Undine. Die Nachwuchsruderer des Vereins punkteten beim Landesentscheid / der Saarregatta in Saarburg, während für Paula Gerundt und Lea Duttlinger die erste internationale Regatta der Saison anstand.

Das erste von zwei aufeinanderfolgenden Doppel-Regattawochenenden liegt hinter dem Team der Saarbrücker RG Undine. Während auf der Wedau in Duisburg eine der ersten großen internationalen Regatten des Jahres für die Elite stattfand, gab es in Saarburg das Gegenteil zu bestaunen: eine Regatta mit Schwerpunkt auf Kindern- und Jugendliche bei der viele Starter ihre ersten Regattaerfahrungen sammeln. Die SRG Undine war auf beiden Events vertreten. In Duisburg mit Paula Gerundt und Lea Duttlinger, in Saarburg mit der kompletten Trainingsgruppe der U15 und einem großen Teil der B-Junioren.

 

DUISBURG

Paula Gerundt war zum ersten Mal in diesem Jahr in Vierer und Achter im Kreis der Nationalmannschafts-Kandidatinnen gefordert und die Konkurrenz konnte sich sehen lassen, denn die Internationale Wedau Regatta verzeichnete ein extrem starkes Meldeergebnis, das neben den deutschen U23-Nationalbooten vor allem von Nationalmannschaften aus Frankreich, Polen, Tschechien sowie vielen niederländischen und britischen Klubs geprägt wurde. Neben Paula Gerundt war auch Lea Duttlinger einen Tag in Duisburg am Start, um hier erste Erfahrungen bei einer großen internationalen Regatta zu sammeln. Sie ruderte in einer spontan zusammengesetzten Kombination mit Clara Plötz (Mainz) auf Rang sechs im B-Finale im Leichtgewichts-Doppelzweier.

Paula Gerundt stand an beiden Regattatagen im A-Finale, samstags im Vierer ohne und Sonntas im Achter. Am Samstag hatten es zwei deutsche U23-Boote geschafft ins Finale vorzudringen, dieses Rennen wurde dann aber von ausländischen A-Booten dominiert. Die beiden deutschen Nachwuchscrews lieferten sich aber die ersten 1500m der Strecke ein Duell auf Augenhöhe, allerdings konnte die Crew um Paula Gerundt ihren hauchdünnen Vorsprung von der letzten Zwischenmarke nicht ins Ziel bringen, sondern musste sich der anderen deutschen Crew im Kampf um Platz 5 geschlagen geben, der Sieg ging an eine Mannschaft aus Großbritannien. Ähnliches Bild am Sonntag im Achter, auch hier zwei deutsche U23-Boote gegen internationale Gegner und Siegerinnen aus Großbritannien. Hier kam Paula Gerundt im nominell zweiten deutschen U23-Achter auf Rang 5 ins Ziel.

 

SAARBURG

Die Regatta bei den Nachbarn in Saarburg ist seit vielen Jahren am Samstag Schauplatz des Landesentscheids im Jungen- und Mädchenrudern (U15) bei dem die Startplätze für den Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern ausgefahren werden. Zu diesem Vergleichskampf der Bundesländer kann jeder Landesruderverband zwei Teams pro Bootsklasse entsenden, so dass in Saarburg die entsprechende Ausscheidung um diese Plätze des Landesruderverband Südwest (Saarland plus Rheinland-Pfalz) stattfand. Gefordert war eine Langstrecke über 3000m und die Teilnahme an einem Athletikwettbewerb an Land, wobei in diesem Jahr das Meldeergebnis einen erfreulich großen Umfang hatte. Gegen die große Konkurrenz konnten viele Saarbrücker Sportler punkten und so konnten am Ende die Trainer Impraim und Emir Impis acht ihrer Mannschaften das begehrte Ticket zum Bundeswettbewerb überreichen:

  • Frieda Schneider im Mädchen Einer 13 Jahre Leichtgewicht (Siegerin)
  • Fabrice Rhein im Jungen Einer 14 Jahre (Sieger)
  • Max Beck im Jungen Einer 14 Jahre Leichtgewicht (Sieger)
  • Philip Kunz im Jungen Einer 13 Jahre Leichtgewicht (Sieger)
  • Kubilay Erdömenz im Jungen Einer 13 Jahre Leichtgewicht (2. Platz)
  • Konstantin Ramanauskas / Tamino Fiedler im Jungen Doppelzweier 13/14 Jahre Leichtgewicht (2. Platz)
  • Franz Müller / Mattis Charon im Jungen Doppelzweier 12/13 Jahre Leichtgewicht (Sieger)
  • Elias Scherzinger / Fabian Hümbert im Jungen Doppelzweier 12/13 Jahre Leichtgewicht (2. Platz)

Bei der Saar-Regatta am Sonntag stand dann der Sprint auf dem Programm und hier waren dann auch die B-Junioren aus Saarbrücken mit am Start. Am Ende des Tages konnte das Team der Saarbrücker RG Undine nach 13 Siegen den Pokal für das beste Team in Empfang nehmen.

Nach dem Regattawochenende ist bekanntlich vor dem Regattawochenende und so geht es auch Schlag auf Schlag weiter: Für die Nachwuchsruderer der stehen als nächste Events die Regatten in Köln beziehungsweise Heidelberg (parallel 20./21.05.) auf dem Programm. Für U23-Kadersportlerin Paula Gerundt geht es dagegen in die Vorbereitung auf die 2. Kleinbootüberprüfung der Nationalmannschaftskandidaten.

(msf)

Ehrung für Paula Gerundt und Auszeichnung für Diethelm Maxrath

Der Landessportverband für das Saarland hat bei seiner großen Ehrung am vergangenen Dienstag auch erfolgreiche Sportlerinnen der SRG Undine sowie deren Trainer Diethelm Maxrath geehrt.

Der Landessportverband für das Saarland hat bei seiner großen Ehrung am vergangenen Dienstag auch erfolgreiche Sportlerinnen der SRG Undine sowie deren Trainer Diethelm Maxrath geehrt. Für ihre Erfolge im Jahr 2022 wurde Paula Gerundt ausgezeichnet.

Für hervorragende Trainerarbeit im Nachwuchsleistungssport wurde der Landestrainer des Ruderbund Saar, Diethelm Maxrath,  ausgezeichnet.

Die SRG Undine und der Ruderbund Saar freuen sich über die Anerkennung der Erfolge seiner Sportlerinnen und der Arbeit von Diethelm Maxrath durch den Landesportverband und bedankt sich bei seinen vielen Partnern, die diese Arbeit ermöglichen! Hier sind insbesondere der Landessportverband für das Saarland, der Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland, der Landessausschuss Leistungssport, das Ministerium für Inneres und Sport, die Sportstiftung Saar, die Stadt Saarbrücken und die Eliteschule des Sports, das Gymnasium am Rotenbühl zu nennen.

(msf)

Dreimal Top-10 für Undine-Ruderinnen bei Kader-Langstrecke Dortmund

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt, das einer ersten Standortbestimmung der Bundeskader(-aspriranten) dient. Hier konnten Saarbrücker Ruderinnen drei Top-10 Plätze errudern.

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund das traditionelle Testwochenende des Deutschen Ruderverbandes statt, das einer ersten Standortbestimmung der Bundeskader(-aspriranten) dient. Für die Senioren standen am Samstag ein Ergometertest über 2000m und am Sonntag die 6000m Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal auf dem Programm. Für die Junioren nur die Langstrecke am Sonntag.

Von der Saarbrücker RG Undine war eine Gruppe von vier Sportlerinnen mit Landestrainer Diethelm Maxrath nach Dortmund aufgebrochen. Für U23-WM-Teilnehmerin Paula Gerundt begann das Wochenende jedoch mit einer Enttäuschung, fiel doch ihre neue Partnerin Paula Hartmann (Mainz) krankheitsbedingt aus. In einer improvisierten neuen Kombination mit Carla Paetow (Berlin) schaffte es Paula Gerundt aber auch noch auf Rang 9 und damit unter die Top-10 des Frauen-Zweier-Rennens.

Einen bzw. zwei Plätze besser als Paula Gerundt konnten sich ihre jüngeren Vereinskolleginnen Johanna Schell und Marlene Erdkönig im Juniorinnen-Einer platzieren. Beide lieferten sich bei ihrem ersten Auftritt bei einer DRV-Langstrecke über die ersten vier Kilometer ein enges Rennen, am Ende hatte aber Marlene Erdkönig (die noch der jüngeren Juniorinnen B Klasse abgehört) die Nase vor Johanna Schell. Beide belegten die Plätze 7 und 8. Ein starker Auftritt der beiden Sportlerinnen von der Saar! Die Arbeit der Saarbrücker Trainingsgruppe wird hier mittlerweile auch außerhalb des Saarlandes wahrgenommen: Johanna Schell wurde nach ihren starken Ergebnissen auf dem Ergometer und bei den Deutschen Meisterschaften bereits am vorvergangenen Wochenende zu ihrem ersten Trainingslehrgang mit der U19 Nationalmannschaft nach Berlin eingeladen.

Die vierte Saarbrückerin im Bunde war Lea Duttlinger, die bei ihrem ersten Auftritt im U23-Bereich Erfahrungen auf dem höchsten Level sammeln sollte. Auf dem Ergometer gelang ihr das mit persönlicher Bestleistung sehr gut, auf dem Wasser musste sie im großen Feld der Leichtgewichts-Frauen aber noch etwas Lehrgeld zahlen.

Mit von der Partie war auch noch Luca Britten vom Saarburger Ruder-Club, der auch zur Trainingsgruppe am Stützpunkt Saarbrücken gehört. Er konnte im Junior-Einer Rang 15 belegen.

Nach dieser ersten Standortbestimmung der neuen Saison geht es direkt am kommenden Wochenende mit der regionalen Langstreckenregatta in Breisach weiter. Diese Langstrecke ist dann für den größten Teil der Juniorruderer im Südwesten die erste Standortbestimmung. Hier werden neben den meisten Dortmund-Startern dann auch der größte Teil der Saarbrücker Nachwuchsruderer am Start sein.

(msf)